Die Hintergünde zur ShoreTel-Übernahme
Akquisition 11.08.2017, 11:03 Uhr

Mitel: Die Hintergünde zur ShoreTel-Übernahme

Im zweiten Anlauf akzeptiert ShoreTel das Übernahmeangebot von Mitel. Der Hersteller geht für 530 Millionen US-Dollar in bar an den Wettbewerber aus Kanada.
Bereits im Jahr 2014 hatte der UC (Unified Communications)-Hersteller Mitel schon einmal versucht, den Wettbewerber ShoreTel zu kaufen. Damals konnte man sich allerdings nicht über einen Kaufpreis einigen und wenige Monate nach seiner ersten Offerte hatte Mitel sein Angebot dann zurückgezogen.

Nun ist es Mitel im zweiten Anlauf gelungen, ShoreTel zu akquirieren. Der Hersteller bezahlt dafür 7,50 US-Dollar pro Aktie in bar, das entspricht laut Mitel einem Aufschlag von 28 Prozent auf den Schlusskurs des Papiers vom 26. Juli 2017, einem Gesamtwert des Eigenkapitals von etwa 530 Millionen US-Dollar sowie einem Gesamtunternehmenswert von etwa 430 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im Herbst 2014 hatte Mitel dem Wettbewerber noch 8,10 US-Dollar pro Aktie angeboten. Verwaltungsrats-Chef von ShoreTel, Chuck Kissner, wies das Angebot damals mit der Begründung zurück, „wir sind der Überzeugung, dass das Angebot finanziell unzureichend ist“. Nun muss Mitel also etwas weniger bezahlen, um den Wettbewerber zu akquirieren.

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