Smartphones mit Bremse
16.06.2008 Boris Boden
Optische Unterschiede: G700 und G900 sind sich technisch sehr ähnlich
Neue Symbian-Telefone von Sony Ericsson – Touchscreen und Handy-Tastatur im kompakten Gehäuse – G700 und G900 unterscheiden sich durch ihr Design und die Qualität der Kameras
Es ist eine Glaubensfrage für viele Smartphone-Fans, welche Eingabemethode letztendlich die beste ist. Zwischen einem Touchscreen, der Handy-Tastatur und einer QWERTZ-Tastatur können sich Käufer je nach Konzept entscheiden. Vor allem das iPhone hat eine reine Touchscreen-Bedienung in Mode gebracht, einige Konkurrenten wie Samsung haben entsprechend reagiert. Bei den reinen Verkaufszahlen hingegen sind klassische Handys mit einem Smartphone-Betriebssystem wie das Nokia N73 immer noch erfolgreich. Auch deshalb wird Sony Ericsson wohl für seine neue Modellreihe eine Mischform gewählt haben: Die Modelle G700 und G900 verbinden einen Touchscreen mit der klassischen Handy-Bedienung und einer kompakten Bauweise. Wir haben die Neulinge, die sich bis auf Details der Ausstattung und der Optik stark ähneln, unter die Lupe genommen.
Auf den ersten Blick lassen sich beide Geräte nicht von ganz normalen Handys unterscheiden. Lediglich der kleine Stift links oben am Gehäuse verrät, dass man es hier mit Smartphones zu tun hat. Die Abmessungen sowie das geringe Gewicht von 99 Gramm haben beide gemeinsam, das Design der Oberflächen hat der Hersteller jedoch leicht variiert: Das G700 kommt in einer Bronzefarbe, das G900 in Dunkelrot oder Dunkelbraun. Beide Kameralinsen auf den Rückseiten sind leider ungeschützt. Außerdem sitzt beim G900 der Speicherkarten-Slot unter der Akkuabdeckung, während dieser beim G700 an der gleichen Stelle über eine Klappe direkt zugänglich ist. Die Verarbeitung ist gut, allerdings könnte der Kunststoff beim G700 edler wirken.
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