Test Motorola Xoom 3G: Die Jagd ist eröffnet
06.05.2011 Boris Boden
Das erste Web-Tablet mit dem neuen Android 3.0 "Honeycomb" fordert das iPad 2 heraus. Ob das Motorola Xoom 3G tatsächlich das Zeug zum Apple-Killer hat, erfahren Sie hier.
Jetzt wird’s ernst für Apple: Mit dem Motorola Xoom kommt das erste Tablet mit dem neuen Android 3.0 „Honeycomb“ als Betriebssystem. Damit ist es zudem der erste von vielen neuen Verfolgern des Bestsellers iPad. Gleichzeitig ist das Xoom das erste Tablet für den Handy-Hersteller, der sich derzeit zum Android-Spezialisten wandelt. Grund genug für einen Test des Debütanten, den es in Deutschland zunächst bei der Telekom zu kaufen gibt.
Der Preis von 699 Euro ohne Vertrag ist dabei durchaus ambitioniert, das vergleichbare iPad 2 mit 32 GB und Mobilfunk kostet genauso viel. Als Alternative bietet Motorola auch noch eine Version nur mit WLAN für 629 Euro an. Dafür ist aber auch viel Ausstattung an Bord: So nutzt das Tablet einen schnellen Dualcore-Prozessor von Nvidia mit zweimal einem Gigahertz, mit dem die Arbeitsprozesse und auch Programme schnell laufen. Multitasking ist ebenfalls möglich, da bei Android 3.0 weiter laufende Apps klein eingeblendet werden und per Fingerklick zur Verfügung stehen. Der interne Speicher hat ordentliche 32 GB. Er soll nach einem späteren Update durch MicroSD-Karten um 32 GB erweiterbar sein, der Slot dafür findet sich über der SIM-Karte.
Richtig gut reagiert der kapazitive Touchscreen, der mit 10,1 Zoll minimal größer ist als der des iPad. Auch die Auflösung mit 1.280 x 800 Pixeln ist höher und setzt hinsichtlich der Schärfe neue Maßstäbe. Allerdings spiegelt die Anzeige stark bei Lichteinfall und könnte auch heller sein.
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Leserkommentare (4)
Odysseus | Montag, 09. Mai 2011 12:02:54
2011 - Year of the tablets
Nach allem, was bisher über das Xoom bekannt wurde, scheint es nicht schlecht zu sein - aber wer wird es schaffen, sich wirklich positiv vom iPad abzusetzen ? Von allen angekündigten oder gerade gelaunchten Produkten glaube ich, dass am ehesten HTC mit dem Flyer das Zeug dazu hat, weil es Technologien und Inhalte mitbringt, die kein anderes Tab dabei hat, wie zB Scribe.
Fragezeichen | Freitag, 06. Mai 2011 18:29:02
Gerät gehabt
Den Test hätte man auch schreiben können ohne das Gerät selbst in der Hand gehabt zu haben. Nicht viel drin, was nicht allgemein bekannt ist.
Ra, Sonnengott a.D. | Freitag, 06. Mai 2011 13:48:55
Wenn du Fakten wills
dann lern die Datenblätter auswendig.
Osiris | Freitag, 06. Mai 2011 13:06:16
Vergleich
Was heißt: das Apple hingegen wirkt insgesamt etwas runder und ausgereifter. Solche Aussagen sind nix wert. Fakten sind mir lieber. Damit kann ich argumentieren. Und wenn nach einem Vergleichstest keine Kaufhilfe abgegeben wird, dann hat der Redakteur gepennt.