Telefónica Germany und Telekom schließen Netzkooperation

In den vergangenen Monaten stellten O2-Nutzer dem eigenen Netz gerade mit Blick auf die Datenübertragung kein besonders schmeichelhaftes Zeugnis aus. Eine Kooperation mit der Telekom soll nun die Probleme beheben.

In den vergangenen Monaten stand Telefónica Germany immer wieder wegen Netzproblemen bei der Datenübertragung in der Kritik. Jetzt reagiert der Münchner Netzbetreiber - und sucht die Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom. Diese sieht vor, dass Telefónica Germany in Zukunft Teile der Telekom-Netzinfrastruktur nutzen kann. Beide Unternehmen haben hierfür eine langfristige Vereinbarung unterzeichnet.

Konkret will die Telekom in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Mobilfunk-Aggregationspunkte von Telefónica über Glasfaser anbinden. Das O2-Mobilfunknetz soll dadurch Daten schneller und mit höherer Kapazität übertragen können. Bereits ab dem 2. Quartal 2012 plant Telefónica Germany die Anbindung erster Mobilfunkstandorte über schnelle Datenübertragungswege an das eigene Kernnetz. Zusätzlich könne man in den nächsten Jahren an UMTS- und LTE-Standorten die Übertragungsraten signifikant erhöhen, betont das Unternehmen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden Konkurrenten gemeinsame Sache machen: Bereits seit den Anfangsjahren nutzten die Münchner - anfangs noch unter dem Namen Viag Interkom - schon einmal das Netz der Deutschen Telekom im Rahmen eines Roaming-Abkommens: Dadurch konnten die Kunden bis Ende 2009 auch dort mobil telefonieren, wo noch kein eigenes Netz verfügbar war.

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Leserkommentare (3)

snickers | Freitag, 13. Januar 2012 10:16:20

Smart

Richtig so. Synergien schaffen und damit Kosten senken. Wenn die Nasen sich mal an einen Tisch setzen würden, um gemeinsam Deutschland nach vorne zu bringen, würden alle davon profitieren. Der Breitbandausbau kann nur so voran gehen. Derzeit hinken wir sogar den neuen Ost Staaten hinterher von Skandinavien mal ganz abgesehen. Ich würde ir wünschen, dass die den Ausbau auslagern und eine neue Geselschafft gründen um gemeinsam die Anteile zu nutzen. Das würde selbst den arroganten aus Bonn helfen Ihr Kosten Apparat überschaubar zu halten.

Am Ende entscheidet der Kunde mit wem er ins Bett gehen möchte. Ich finde die Entscheidung gut und hoffe, dass das Model Schule macht und die Jungs an einem Strang ziehen.
Letzendlich können wir nur davon profitieren, der Kunde sowieso.

R&L | Donnerstag, 12. Januar 2012 13:50:10

Nichts besonderes

Eine Kooperation im Bereich Netz, wie vor ein paar Jahren. Das würde o2 helfen. Den Auftrag zur Anbindung der Stationen empfinde ich nun nicht als große "Zusammenarbeit".

- | Donnerstag, 12. Januar 2012 13:28:54

Alte Liebe...

...rostet nicht!

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