Phone (2a) 05.03.2024, 13:29 Uhr

Nothing bringt sein erstes Mittelklasse-Smartphone

Der junge Smartphone-Hersteller Nothing erweitert seine Modellpalette: Das Phone (2a) bietet in der Mittelklasse ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir konnten es bereits ausprobieren.
(Quelle: Nothing)
In den vergangenen Wochen hat Nothing immer wieder Teaser seines ersten Mittelklasse-Smartphones gezeigt, jetzt ist das Phone (2a) offiziell und geht am 12. März in Schwarz und Weiß unter anderem bei der Deutschen Telekom, O2, MediaMarkt, Saturn und Freenet in den Verkauf. Es kostet mit 8 GB RAM und 128 GB Datenspeicher 329 Euro, mit 12 und 256 GB werden 379 Euro fällig.
Nothing liefert das Gerät mit Android 14 sowie der Oberfläche Nothing OS 2.5 aus und verspricht den Käufern drei Android-Updates sowie vier Jahre Sicherheits-Patches. Wir konnten das Smartphone bereits einem Alltagstest unterziehen.
Angesichts der Ausstattung ist der Preis attraktiv. An Bord ist ein scharfes und helles 6,7-Zoll-Amoled-Display mit 30 bis 120 Hz Bildwiederholrate und 2.412 x 1.084 Bildpunkten. Der MediaTek Dimensity 7200 Pro Prozessor, der speziell für dieses Modell optimiert wurde, liefert für normale Anwendungen eine gute Leistung und ist mit der Snapdragon 7er-Serie von Qualcomm vergleichbar. Der 5.000 mAh-Akku kann mit 45 Watt schnell geladen werden und hält bei normaler Benutzung des Smartphones sehr gute zwei Tage durch, drahtloses Laden gibt es aber nicht.
Die beiden Linsen der rückwärtigen Kamera sollen mit der mittigen Anordnung nebeneinander an ein paar Augen erinnern, dieses Layout hat zudem den angenehmen Effekt, dass das Smartphone wackelfrei auf dem Tisch aufliegt. Die Hauptlinse mit 50 Megapixel und optischer Bildstabilisierung wird von einer 50-Megapixel-Weitwinkellinse für Aufnahmen von bis zu 114 Grad unterstützt.
Für Schnappschüsse bei guten Lichtverhältnissen liefert die Kamera eine ordentliche Leistung, gezoomt wird allerdings nur digital und mit bescheidenen Ergebnissen. Vorne gibt es eine Selfiecam mit 32 Megapixel, die für die Preisklasse vor allem im Portraitmodus überdurchschnittlich gute Bilder schießt.

Lichtspiele mit LEDs

Die halbtransparente Rückseite aus Kunststoff beherbergt drei für Nothing charakteristische LED-Streifen, die als "Glyph Interface" bezeichnet werden. Sie sind hier weniger zahlreich und auffällig als bei den beiden bisherigen Modellen des Herstellers. Die LEDs können unter anderem auf eingehende Benachrichtigungen oder Anrufe hinweisen, auch ein Modus, bei dem die LEDs als Discolicht im Takt zur Musik leuchten ist möglich.
Insgesamt macht das Nothing Phone (2a) einen guten Eindruck und kann durchaus eine Alternative zu Samsung und Xiaomi sein. Das Design der Rückseite hebt es aus der Masse heraus, dazu hat es einen der ausdauerndsten Akkus in dieser Preisklasse.




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