IDC-Prognose für 2013 05.03.2013, 16:08 Uhr

Smartphone-Verkäufe schlagen Handy-Absatz

Die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass in diesem Jahr weltweit erstmals mehr Smartphones als konventionelle Handys verkauft werden. 
Der Smartphone-Boom hält unvermindert an: Einer Prognose der Marktforscher von IDC zufolge sollen in diesem Jahr erstmals mehr Smartphones als konventionelle Handys verkauft werden.
Konkret erwarten die Analysten einen weltweiten Smartphone-Absatz von 918,6 Millionen Stück - das sind 50,1 Prozent aller ausgelieferten Mobiltelefone. Ende 2017 rechnet IDC sogar mit 1,5 Milliarden Geräten - das entspricht über zwei Drittel der Gesamtverkäufe.
Neben fallenden Hardwarepreisen und der zunehmenden Verbreitung von 4G-Netzwerken ist diese Entwicklung insbesondere auch der steigenden Nachfrage in den "Emerging Markets" geschuldet. So sollen den Schätzungen zufolge alleine in China in diesem Jahr rund 301,2 Millionen Smartphones über die Verkaufstheken wandern - damit käme das Reich der Mitte auf 32,8 Prozent des weltweiten Volumens. Auch den boomenden Märkten in Indien und Brasilien wird von Analysten für die Zukunft eine immer größere Bedeutung vorhergesagt.
Nach China als wichtigstem Absatzmarkt folgen im Jahr 2013 laut IDC-Schätzungen die Vereinigten Staaten auf Platz 2 mit 137,5 Millionen verkaufen Smartphones (15 Prozent). Auf Rang 3 rangiert bereits mit deutlichem Abstand Großbritannien mit geschätzten 35,5 Millionen Geräten (3,9 Prozent).
Japan (35,2 Millionen verkaufte Smartphones; 4,8 Prozent), Brasilien (28,9 Millionen verkaufte Smartphones; 3,1 Prozent) sowie Indien (27,8 Millionen verkaufte Smartphones; 3 Prozent) folgen schließlich auf den Plätzen 4, 5 sowie 6. Alle übrigen Märkte zusammen kommen auf ein Absatzvolumen von 352,5 Millionen Smartphones - das entspricht 38,4 Prozent des Gesamtmarkts.




Das könnte Sie auch interessieren