Virtuelles Autohaus
Quelle: Audi
Marktreport 13.11.2019, 10:45 Uhr

Augmented und Virtual Reality: Die unsichtbare Hand

Anwendungen für Augmented und Virtual Reality eröffnen ganz neue Möglichkeiten – nicht nur bei Endverbrauchern, sondern auch im professionellen Bereich.
Arbeit in einem Warenlager war früher eine mühsame Angelegenheit: Wer dort Pakete so platzieren wollte, dass sie schnell gefunden wurden, brauchte ein ausgeklügeltes Ablagesystem mit fest definierten Orten, die oft lange Wege bedingten. Eine Alternative bot die Kennzeichnung einzelner Pakete, die ihre schnelle Auffindbarkeit ermöglicht, etwa durch Barcodes, die von Scannern im Vorbeigehen erfasst werden.
Augmented Reality kann in der Produktion eine ­Unterstützung bei Bedienung und Wartung sein
Quelle: Zapp2Photo/Shutterstock
Doch erst mit Augmented Reality (AR) kommt eine ganz neue Effizienz ins Lager, das sogenannte „Vision Picking“: Die Arbeiter tragen Datenbrillen, wie die Hololens von Microsoft, auf deren Gläser die vorher beim Einlagern erfasste Information des Lagerortes eingeblendet wird. Sie werden zielgerichtet dorthin navigiert und sehen einen Pfeil an der Stelle, an der sich das Paket befindet. Bei der Entnahme kann die Brille in Verbindung mit ihrer Sensorik gleichzeitig den Prozess melden und gegebenenfalls eine Nachbestellung auslösen.

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