Einbrecher
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Hacker-Attacken 07.06.2017, 10:40 Uhr

Handy statt Brechstange - die Sicherheitsrisiken im Smart Home

Das Smart Home bringt neben vielen Vorteilen und Bequemlichkeiten auch das Risiko mit, dass Kriminelle sich in das System hacken und so Zutritt verschaffen können.
Smart Home ist zwar in aller Munde, dennoch ist die Verbreitung bei den Verbrauchern immer noch vergleichsweise gering. Das Internet-Portal Statista.de hat eine Umfrage unter 1.008 Bundesbürgern zwischen 18 und 69 Jahren durchgeführt und wollte wissen, aus welchen Gründen sie ihr Zuhause bislang noch nicht „smart“ gemacht haben (Mehrfachnennungen waren möglich). 48 Prozent gaben dabei an, die hohen Kosten für Hardware und Installation sowie Wartung zu scheuen, 30 Prozent sagten, sie kennen sich zu wenig mit der Materie aus und hätten deshalb noch kein Smart Home. 26 Prozent sehen schlichtweg keinen Bedarf für die Einzelprodukte oder Komplettlösungen aus diesem Segment.
Trotz des vorhandenen Hacking-Risikos müssen Smart-Home-Besitzer nicht auf althergebrachte Methoden zurückgreifen, um sich sicher fühlen zu können.
Quelle: Africa Studio-shutterstock
Interessant sind aber auch die beiden folgenden Argumente, die immerhin zusammen mehr als 40 Prozent der Befragten anführten: 22 Prozent machen sich demnach Sorgen um den Datenschutz, 19 Prozent sind verunsichert wegen möglicher Hacker-Attacken. Gerade in Zeiten, in denen offenbar alle mit dem Internet verbundenen Geräte Ziel von Angriffen werden können – die ausgefallenen Anzeigetafeln der Bahn nach dem „WannaCry“-Hack waren nur die Spitze des Eisbergs –, sind sich die Konsumenten der möglichen Risiken bewusster denn je.

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