E-Scooter
Quelle: shutterstock - Klaus von Kassel
Bezugsquellen für Reseller 17.10.2019, 10:07 Uhr

Lohnendes Geschäft? E-Scooter im TK-Fachhandel

E-Scooter liegen im Trend. Auch TK-Fachhändler testen derzeit das Geschäftsfeld – doch noch sind die Absätze in dem neuen Produktsegment gering.
Die Straßen und Gehwege der deutschen Großstädte haben sie schon erobert – durchaus auch zum Leidwesen von so manchem Fußgänger. Nun wittert der Handel das große Geschäft mit der E-Mobilität. In immer mehr Elektrofachmärkten, aber selbst in Handy-Shops werden E-Scooter, Hoverboards & Co. mittlerweile zu Kauf angeboten. Auch die Distributoren und Kooperationen haben sich gerüstet, um in dem neuen Markt dabei zu sein: Herweck, Komsa und Stahlgruber zählen hier schon zu den „alten Hasen“, die bereits vor ein oder zwei Jahren ihr Sortiment entsprechend erweitert haben. Michael Telecom, Eno Telecom und Brodos befinden sich hingegen derzeit in der Aufbauphase.
Ganz unterschiedlich wird das Segment von den CE-Kooperationen angegangen: Während Euronics und Expert stark investieren, hält sich ElectronicPartner zurück. „Wir haben bewusst keine E-Scooter oder Ähnliches im Sortiment. Die dafür benötigte Kompetenz bei Beratung und Reparatur ist sehr speziell, komplex und unserer Meinung nach nicht im klassischen Elektrofachhandel angesiedelt“, begründet EP-Vorstand Friedrich Sobol die Entscheidung. Michael Peters, Abteilungsleiter Entertainment Software/Sport & Freizeit bei Expert, sieht das hingegen anders: „Wir betrachten E-Scooter als sinnvolle Ergänzung unseres Produktportfolios und möchten am Trend zur E-Mobilität natürlich partizipieren“, so Peters. Die Verbundgruppe hat sogar eigens ein Ladenbaumodul konzipiert, um die neuen Produkte aufmerksamkeitsstark in Szene zu setzen.

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