Bauarbeiter im Fachmarkt
Quelle: Veres Production/Shutterstock
B2B-Geschäft 19.12.2019, 08:30 Uhr

Marktplätze für Profis

Der Einkauf auf Online-Marktplätzen wird auch im B2B-Geschäft immer beliebter. Nach Conrad Electronic startet die Metro-Gruppe nun ebenfalls einen eigenen B2B-Marktplatz.
Der vor zwei Jahren gestartete B2B-­Online-Marktplatz Conrad.biz hat sich für die Elektronikhandelskette zu ­einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt: Mit einem B2B-Angebot von mehr als drei Millionen Produkten zieht Conrad Elec­tronic heute rund 2,3 Millionen Geschäftskunden an. Der B2B-Marktplatz ist dabei ein wichtiger Teil der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens, wie Ralf Bühler, Chief Sales Officer von Conrad, erklärt: „Nachdem wir für die Schaffung unseres B2B-Marktplatzes beträchtliche Investitionen getätigt haben, ergeben sich dadurch immer spürbarere Mehrumsätze.“ Der Elektronikhändler ist damit das beste Beispiel dafür, dass auch im B2B-Geschäft Online-Marktplätze eine immer größere Rolle spielen. Das eröffnet Chancen auch für solche Händler, die sich bisher auf das Geschäft mit privaten Endkunden fokussiert haben.

Quelle: Telecom Handel
Für die Umsetzung des B2B-Markt­platzes hat sich Conrad für den Techno­logiepartner Mirakl entschieden. Das ­Unternehmen bietet Marktplatzlösungen sowohl für den B2C- wie auch den B2B-Bereich an. Für Conrad deckt Mirakl alle relevanten B2B-Anforderungen ab, wie zum Beispiel den für den deutschen Markt typischen Kauf auf Rechnung. „Mirakl hat uns bei allen geschäftsrelevanten Themen im Marketplace-Umfeld unterstützt, so zum Beispiel bei der Auswahl eines geeigneten Payment-Providers“, berichtet Aleš Drábek, Chief Disruption & Digital Officer (CDDO) von Conrad. Der Erfolg von Conrad.biz hat mittlerweile auch die strategische Ausrichtung des Elektronikhändlers stark beeinflusst. „B2B first“ heißt die neue Schwerpunktsetzung von Conrad. Mit Filialen, die gezielt auf die Anforderungen von Geschäftskunden ausgerichtet sind, hält diese Strategie jetzt auch im stationären Geschäft Einzug. Wichtigster ­Impulsgeber bleibt dabei aber die digitale Online-Plattform.

Telecom Handel

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