Datacenter 08.12.2015, 09:45 Uhr

Telekom: Startschuss für Magenta Public Cloud

Die Telekom hat ihr neues Rechenzentrum in Biere eröffnet. Die dort gehostete Magenta Public Cloud erfüllt die Anforderungen des deutschen Datenschutzes – eine Kriegserklärung an Amazon und Google.
Das neue Rechenzentrum der Telekom in Biere
Eine sichere europäische Public Cloud auf Basis der Cloud-Plattform von Cisco – nichts Geringeres ist die Vorgabe für das neue Rechenzentrum der Telekom in Biere in der Nähe von Magdeburg. Am 7. Dezember wurde die erste Magenta Public Cloud nun eröffnet.
Punkten möchte der Anbieter dabei vor allem mit dem Argument, dass die Magenta Cloud die strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzes erfüllt. Zum Start können Kunden dort das neue Infrastruktur-as-a-Service-Produkt „DSI Intercloud“ buchen, das von T-Systems, der Geschäftskundensparte der Bonner, vermarktet wird. Diese ist im Übrigen auch für den Betrieb des Rechenzentrums verantwortlich.
Unternehmen aller Größen können dabei IT-Infrastruktur-Services wie Speicher, Rechenleistungen und auch Netzkapazitäten nach dem „Pay-as-you-go“-Modell ohne Mindestabnahme und Mindestvertragslaufzeit bestellen. Die Einstiegspreise der Bonner sind dabei recht aggressiv – eine Kriegserklärung an große Hoster wie Amazon oder Google. So fallen für den kleinsten Cloud-Computing-Dienst 5 Cent pro Stunde an, zusätzlicher Speicherplatz kann ab 2 Cent gebucht werden. Weitere Angebote, darunter auch Software-as-a-Service, sollen im ersten Halbjahr 2016 folgen.
Darüber hinaus konnte die Telekom auch einige Kunden für ihre Cloud gewinnen, dazu gehört der Datensicherheitsspezialist Covata, der zuvor an einem Pilottest der Plattform teilgenommen hatte. Und auch Unify hat für seine Kommunikationsplattform Circuit ein neues Rechenzentrum gewählt und ist von Amsterdam in die Magenta-Cloud umgezogen.



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