Bestseller iPhone 7 14.02.2017, 10:54 Uhr

Apple-Aktie schließt auf Rekordhoch

Vor einem Jahr noch sahen viele Börsianer Apple auf dem absteigenden Ast, der Erfolg des iPhone 7 im hart umkämpften Smartphone-Markt belehrte sie eines Besseren. Obwohl das nächste iPhone noch Monate entfernt ist, steigt die Aktie bereits jetzt auf Rekordhöhen.
(Quelle: Shutterstock.com/Vytautas Kielaitis)
Die Erwartung starker Verkäufe beim nächsten iPhone-Modell hat die Apple-Aktie schon jetzt auf ein Rekordhoch getrieben. Das Papier schloss am Montag bei 133,29 Dollar und übertraf damit den bisher höchsten Schlusskurs von 133 Dollar aus dem Februar 2015. Neue iPhones kommen seit Jahren im Herbst auf den Markt.
Apple erreichte damit einen Börsenwert von knapp 700 Milliarden Dollar (rund 657,6 Mrd Euro) und festigte die Position als wertvollstes Unternehmen der Welt. Google, das sich in den vergangenen Jahren zeitweise auf den ersten Platz geschoben hatte, folgt jetzt mit deutlichem Abstand bei 573 Milliarden Dollar.

Als Apple-Chef Steve Jobs im Jahr 2007 das iPhone aus dem Hut zauberte, war dies gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära. Telecom Handel zeigt alle Generationen des Kult-Smartphones.

Den bisher höchsten zwischenzeitlichen Kurs im Handelsverlauf hatte die Apple-Aktie im April 2015 bei 134,54 Dollar markiert. Danach ging es zum Teil deutlich runter, vor allem weil die Anleger an den Aussichten von Apple im Smartphone-Geschäft zweifelten. Das iPhone ist traditionell teuer - und im Markt für Computer-Handys kam das Absatzwachstum zuletzt vor allem aus Ländern, in denen günstige Telefone gefragt sind.
Doch Apple konnte im Weihnachtsquartal die Erwartungen übertreffen und schob sich mit dem iPhone 7 an die Spitze des Smartphone-Marktes vor Samsung. Dabei war der durchschnittliche Preis eines verkauften Apple-Telefons sogar höher als vor einem Jahr, weil sich das iPhone 7 Plus mit seiner Zwei-Linsenkamera als besonders populär erwies. Das gab Investoren den Glauben an Apple zurück. Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt und bringt rund zwei Drittel der Umsätze ein. Deshalb schwankt auch der Aktienkurs oft mit den Absatz-Erwartungen.




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