Devil-Insolvenz 08.07.2013, 11:07 Uhr

Polnischer Distributor Action S.A. übernimmt

Die Zukunft von Devil ist gesichert: Mit dem polnischen Distributor Action S.A. hat sich ein Investor für den insolventen Großhändler gefunden.
Aufatmen bei : Ende April musste der IT-Großhändler beim Amtsgericht Braunschweig einen Insolvenzantrag stellen, nun hat sich mit dem polnischen Distributor Action S.A. ein Investor für das angeschlagene Unternehmen gefunden.
Vorgesehen ist eine Mehrheitsbeteiligung von Action S.A. an der Devil GmbH, die die Geschäfte der zahlungsunfähigen Devil AG fortführen soll. Der Deal muss noch von den zuständigen Kartell-Behörden abgesegnet werden.
Unterdessen soll der Geschäftsbetrieb am Firmenstandort Braunschweig bereits in dieser Woche wieder aufgenommen werden. Devil-Gründer Karsten Hartmann übernimmt den Posten des Geschäftsführers und behält eine Minderheitsbeteiligung.
"Ich freue mich, dass wir mit der Action S.A. einen sehr starken Partner gefunden haben, mit dem wir an die erfolgreiche Geschichte von Devil anknüpfen können", so Hartmann. Weiterhin betonte der Manager: "Es war mir eine Herzensangelegenheit, für viele Mitarbeiter eine neue Zukunftsperspektive zu schaffen." In den vergangenen Wochen waren mehrere Vertriebsmitarbeiter von Devil zum Wettbewerber Siewert & Kau gewechselt.
Hintergrund: Action S.A. ist in Polen schwerpunktmäßig in der IT-, Haushaltsgeräte- und UE-Distribution tätig. 2006 erfolgte der Börsengang in Warschau; mit ca. 650 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen 2012 einen Umsatz von rund 1 Milliarde US-Dollar.



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