Glasfaser-Messe 29.03.2019, 12:14 Uhr

Fiberdays19 gehen mit Besucherrekord zu Ende

Die Glasfasermesse des Breko endete nach zwei Tagen mit einem neuen Besucherrekord von 3.000 Gästen, die sich bei den mehr als 160 internationalen Ausstellern sowie bei Vorträgen und in Workshops austauschten.
Breko-Geschäftsführer Stephan Albers
(Quelle: Breko)
Das Thema Glasfaser lockte rund 3.000 Besucher zu den diesjährigen Fiberdays des Breko-Verbands ins RheinMain CongressCenter Wiesbaden. Die Teilnehmer tauschten sich bei den über 160 nationalen und internationalen Ausstellern und auf der Smart City Plaza – einem eigenen Ausstellungsbereich mit mehr als 650 Quadratmetern – zu aktuellen Trends im Bereich Breitband aus und nahmen an den mehr als 100 Workshops, Seminaren und Vorträgen teil. 
Vor Ort waren alle großen Player wie die Deutsche Telekom, Cisco Systems, Ocilion IPTV Technologies, purtel.com, Axians, Faber, Genexis und Sichert. „Der flächendeckende Glasfaser-Ausbau ist oberstes Gebot. Nur so können wir den wachsenden Anforderungen der Digitalisierung begegnen“, betonte der hessische Digital-Staatssekretär Patrick Burghardt bei der Eröffnung. 
Er führte zudem die immer knapperen Tiefbauressourcen an, die einen schnellen Ausbau behinderten. Um diesem Problem zu begegnen hat der Breko auf der Messe seine neue Tiefbaubörse gestartet. Diese bringt Glasfaser-ausbauende Netzbetreiber und Tiefbauunternehmen zusammen, damit die vorhandenen Kapazitäten der Tiefbauer – auch kurzfristig und für kleine, schnell realisierbare Ausbauprojekte – überall in Deutschland "optimal in Anspruch genommen werden können", so Breko-Geschäftsführer Stephan Albers.
Die Börse soll sukzessive ausgebaut werden. Netzbetreiber können dort zum Beispiel längerfristig angedachte Ausbauvorhaben ankündigen sowie konkret geplante Ausbauprojekte einstellen. Tiefbauunternehmen wiederum können hier kurzfristig freiwerdende Ressourcen bekanntgeben.
Breko-Präsident Norbert Westfal rief die Branche – ebenso wie der Vorstandsbeauftragte der Deutschen Telekom, Dido Blankenburg – zu mehr Kooperationen beim Glasfaserausbau auf. „Es kann kein Einzelner allein schaffen – der Glasfaserausbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, so Westfal. Der Ausbau soll seiner Ansicht nach aber ohne das Inanspruchnehmen von staatlichen Fördermitteln vonstatten gehen. Es dürfe keine Flutung des Markts mit Fördermitteln geben; vielmehr sollten diese wohldosiert und nur punktuell eingesetzt werden.



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