24.09.2012, 14:53 Uhr

Studien sehen Smartphone als Mittelpunkt moderner US-Familien

Zwei aktuelle Studien von Qualcomm und Lookout sind der Frage nachgegangen, wie Smartphones und Tablets ins Familienleben integriert sind. Dabei bezeichnete eine große Mehrheit der Befragten das Mobiltelefon als "Kommandozentrale" der Familie - und benutzt es unter anderem für Lob und Tadel des Nachwuches.
Erst vergangene Woche wurde der Weltkindertag gefeiert, passend dazu haben der Chiphersteller Qualcomm sowie der Mobile-Security-Anbieter Lookout die Ergebnisse zweier Studien vorgestellt, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Smartphones und Tablets ins Familienleben in den USA integriert sind.
So bezeichneten 63 Prozent der im Auftrag von Lookout befragten US-Amerikaner das Handy als die "Kommandozentrale" ihrer Familie. 41 Prozent benutzen es statt eines Einkaufszettels, um Besorgungen zu erledigen, während 43 Prozent das Mobiltelefon für die Unterhaltung der Kinder hernehmen. Sätze wie "Ich hab dich lieb" verschicken 35 Prozent der Mütter aber nur 20 Prozent der Väter an den Nachwuchs. Ermahnungen und Strafen sprechen hingegen nur 8 Prozent der Eltern per Mobilfunk aus.
Für das richtige Einstiegsalter hält eine große Mehrheit von 63 Prozent der im Auftrag von Qualcomm befragten US-Eltern 8 bis 13 Jahre. 20 Prozent der von Lookout Befragten nannten konkret das 11. Lebensjahr als idealen Zeitraum für das erste eigene Handy.
Auch bei verschiedenen Familienanlässen zücken die Teilnehmer ihr Handy: auf Hochzeiten benutzen 40 Prozent der Befragten das Mobiltelefon, auf Beerdigungen können sich 13 Prozent nicht zurückhalten.
Für die Studie von Lookout haben die Marktforscher von Harris Interactive 2.000 US-Amerikaner befragt. Ipsos befragte im Auftrag von Qualcomm 1.500 Personen in den USA.



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