Pleite 15.03.2013, 11:30 Uhr

B.Com geht in die Insolvenz

Der ITK-Distributor B.Com wird heute einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Köln stellen. Ein Sanierungsberater wurde bereits beauftragt; auch laufen erste Gespräche mit potenziellen Investoren.
B.Com geht in die Insolvenz
(Quelle: © WoGi - Fotolia.com)
Der ITK-Großhändler B.Com ist insolvent. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird heute beim Amtsgericht in Köln der Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
Zwischenzeitlich hat die Geschäftsführung des Distributors mit Rechtsanwalt Dirk Andres aus der Kanzlei Andreas Schneider bereits einen Sanierungsberater beauftragt. Laut Unternehmensangaben hat dieser bereits in Zusammenarbeit mit der TMS Unternehmensberatung AG einen Sanierungs- und Restrukturierungsplan ausgearbeitet. In einem nächsten Schritt muss nun vom zuständigen Amtsgericht ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestimmt werden.
"Nach eingehender Überprüfung der wirtschaftlichen Gesamtsituation sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir dem Unternehmen auf dem Wege einer übertragenden Sanierung eine Zukunftsperspektive ermöglichen können", so Andres.
Auch Torsten Belverato, Vorstandsvorsitzender von B.Com bewertet die Situation optimistisch: "Wir sehen die Chance, dass wir in der Insolvenz die Unternehmensgruppe sanieren und für die Zukunft neu aufstellen können." Weiterhin laufen bereits Gespräche mit potenziellen Investoren; ein Unternehmen habe bereits ein konkretes Interesse an einer Übernahme signalisiert.
Unterdessen will B.Com möglichst viele der rund 120 Arbeitsplätze erhalten; die Belegschaft sei bereits über die Situation informiert worden.



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