Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Zwei Drittel zahlen inzwischen mit Smartphone oder Smartwatch

Der Siegeszug von Smartphones und Smartwatches bei der Zahlung am PoS geht laut einer aktuellen Umfrage des Bitkom weiter. Allerdings gibt es in der älteren Zielgruppe noch deutlichen Nachholbedarf.
Zahlung per Smartwatch
© Mastercard

Smartphone und Smartwatch etablieren sich immer mehr als Alternative zur Karte im Portemonnaie der Verbraucher: So haben zwei Drittel (66 Prozent) der Deutschen in den vergangenen zwölf Monaten vor Ort mindestens einmal mit Smartphone oder Smartwatch kontaktlos bezahlt. Noch vor drei Jahren war es mit 51 Prozent nur rund die Hälfte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Zehn Prozent zahlen inzwischen sogar mehrmals täglich mit Smartphone oder Smartwatch an der Kasse, weitere 22 Prozent täglich. 23 Prozent bezahlen mehrmals pro Woche auf diese Weise. Weitere elf Prozent tun dies einmal pro Woche oder seltener. „Smartwatch und Smartphone erfreuen sich beim Bezahlen wachsender Beliebtheit, weil sie ein sicherer, schneller und bequemer Weg an der Kasse sind“, sagt Alina Bone-Winkel, Expertin für Digital Finance beim Bitkom. 

Noch ist es aber vor allem eine Altersfrage, ob für das Bezahlen zu Smartwatch oder Smartphone gegriffen wird: In der Altersgruppe ab 65 Jahren zahlen zwar inzwischen 33 Prozent zumindest ab und zu mit Smartwatch oder Smartphone. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es aber bereits über 78 Prozent.

Berücksichtigt man neben der Bezahlung mit Smartwatch und Smartphone auch das kontaktlose Zahlen mit der klassischen Kredit- oder Bankkarte, bezahlen insgesamt sogar 97 Prozent der Deutschen zumindest hin und wieder kontaktlos. Hier gibt es kaum Altersunterschiede: Auch unter den Senioren ab 65 Jahren zahlen mit 95 Prozent nahezu alle in der einen oder anderen Weise kontaktlos. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 99 Prozent.

Insgesamt 16 Prozent der Deutschen zahlen mehrmals täglich kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch, 39 Prozent tun dies täglich und weitere 33 Prozent mehrmals pro Woche. Nur neun Prozent bezahlen einmal pro Woche oder seltener kontaktlos.

Neueste Beiträge

EDNT öffnet eigene VoIP-Plattform für den Channel
Mit Acall Technologies will die EDNT-Gruppe Systemhäusern und Providern ermöglichen, VoIP-Angebote unter eigener Marke aufzubauen. Die bislang intern entwickelte und im Produktivbetrieb eingesetzte Plattform wird dafür als White-Label-Lösung über den indirekten Vertrieb angeboten.
3 Minuten
30. Jul 2026
Peoplefone erweitert SIP-Infrastruktur für KI-Sprachsysteme
Der VoIP-Anbieter Peoplefone Deutschland stellt mit dem Domain-Based SIP-Trunk eine neue Anbindung für Cloud-basierte Sprachsysteme vor. Die Lösung richtet sich an Betreiber von AI-Voicebots, Contact Centern und Cloud-PBX-Plattformen, die Telefonie über flexible Cloud-Infrastrukturen integrieren wollen.
3 Minuten
30. Jul 2026
Unsicherheit über den Preis bremst das Recht auf Reparatur ein
Das Recht auf Reparatur ist umgesetzt, doch eine Umfrage im Auftrag von Refurbed zeigt, dass viele Verbraucher wenig darüber wissen und vor allem die Unklarheit über den Preis einer Reparatur diese verhindern kann.
3 Minuten
30. Jul 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Ceconomy setzt sich ambitionierte Ziele und treibt den Wandel voran
Der Cecnomy-Konzern erreicht seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr und peilt eine deutliche Steigerung an. Der neue CEO will den Wandel der Marke MediaMarktSaturn von einer reinen Kette von Elektronikmärkten hin zum Omnichannel- und Services-Anbieter weiter vorantreiben.
4 Minuten
9. Jul 2026
Wie Agentic Commerce die Spielregeln im Handel verändert
Agentic Commerce verändert die Kräfteverhältnisse im Handel, denn Marken müssen künftig nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen überzeugen. Accenture Song-Chef Markus Tillmann erklärt im Interview mit W&V, worauf es jetzt ankommt.
10 Minuten
Der Onlinehandel wächst, vor allem die Plattformen profitieren
Im zweiten Quartal wuchsen die Umsätze im deutschen E-Commerce deutlich. Davon profitieren konnten aber weniger die klassischen Online- und Multichannelhändler sondern die Marktplätze und die Shops von Herstellern.
3 Minuten
8. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige