Elektronik-Messe in Las Vegas 11.01.2019, 10:15 Uhr

Das waren die Technik-Highlights der CES

Wollen wir ein vernetztes Schlafzimmer? Wollen wir mit digitalen Inhalten vor unseren Augen die Realität überlagern? Und wer braucht eigentlich WLAN aus der Deckenlampe? Auf der Technik-Messe CES konnte man Antworten finden - und noch viel mehr technische Lösungen.
Wie Kai aus der Kiste: LGs Signature OLED TV kann sich in seinen Sockel ein- und ausrollen.
(Quelle: Andrea Warnecke)
Manche Geräte sind einfach schön, andere praktisch - aber bei einigen fragt man sich: Was soll das eigentlich? Die Elektronikmesse CES in Las Vegas bot reichlich von allem und war ein Gradmesser dafür, was schon bald Einzug in unseren Alltag halten könnte.

Dieser Fernseher ist von der Rolle

Ein Fernseher zum Einrollen? Klingt komisch, ist bei LG aber nun ein funktionierender Fakt. Der 65 Zoll große Signature OLED TV R rollt sich im ausgeschalteten Zustand im elegant gestalteten Gerätesockel zusammen. Darin steckt auch ein ausgewachsenes Soundsystem für die Nutzung als Musikanlage. Den Preis verrät LG noch nicht, andere Produkte der Signature-Reihe sind aber deutlich vierstellig.

WLAN mit Lichtwellen

Auch mit Lichtwellen lassen sich Daten übertragen, und vielleicht kommt das WLAN-Netz in machen Räumen bald nicht mehr per Radiowelle, sondern von einer LED an der Zimmerdecke. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde schafft die LiFiMax-Technologie der französischen Firma Oledcomm bereits. Der Vorteil: WLAN per Licht funktioniert nur auf Sicht in einem begrenzten Raum um das Zugangsmodul und ist deswegen etwa recht sicher gegen Spionage. Momentan braucht man zum Verbinden noch ein streichholzschachtelgroßes Ansteckmodul. Die Technologie soll aber noch bis zur Unauffälligkeit schrumpfen.
Eine Art WLAN mit Licht: So sieht der Empfänger für die unsichtbaren Lichtwellen der LifiMax-Technologie von Oledcomm aus.
(Quelle: Andrea Warnecke)

Die E-Gitarre für unterwegs

Wann hat man im Reisegepäck schon mal Platz für eine E-Gitarre? Die Gitarre mit dem Namen Jammy lässt sich praktischerweise in mehrere Teile zerlegen und platzsparend transportieren. Gespielt wird auf Stahlsaiten, die Töne erzeugt Jammy aber über einen Midigenerator. Über einen Digital-Analogwandler können allerdings auch per Klinke normale Verstärker und Effektgeräte angeschlossen werden. Das Instrument lässt sich aber auch per USB an den Computer hängen. So können Songs direkt eingespielt oder Effekte erzeugt werden. Der eingebaute Akku hält die Gitarre rund viereinhalb Stunden in Betrieb, und per App gibt es Spieltipps, Effekte und Lernprogramme.


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