Corona-Krise 24.03.2020, 13:16 Uhr

Weltweite Smartphone-Verkäufe brechen dramatisch ein

Im Februar gab es laut Analysten aufgrund der Auswirkungen der Coronona-Krise den bisher größten Rückgang der Verkaufszahlen auf dem weltweiten Smartphone-Markt.
(Quelle: Shutterstock/Bodnar Taras)
Die Corona-Krise hat den bisher größten Einbruch der globalen Smartphone-Verkäufe bedingt: Laut den Marktforschern von Strategy Analytics ging der Absatz im Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 99,2 Millionen Geräten um 38 Prozent auf 61,8 Millionen Stück zurück.
Das führen die Analysten vor allem auf zwei Faktoren zurück: Zum einen haben zahlreiche Fabrikschließungen in China, Südkorea und weiteren Ländern die Verfügbarkeit von Geräten stark reduziert, Neuvorstellungen wurden verschoben. Zum anderen kam zunächst in China und dann auch in anderen Ländern der stationäre Handel praktisch zum Erliegen, große Anbieter wie Apple haben inzwischen ihre Stores temporär geschlossen.
Der Abwärtstrend soll noch im März anhalten, denn nun sind andere Weltregionen wie Europa und Nordamerika voll in der Krise angekommen. In China werden die Produktion und der Handel dagegen jetzt langsam wieder aufgenommen, dort gibt es erste Indikatoren für eine Erholung auch des Smartphone-Absatzes.




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