125.000 Haushalte 20.12.2017, 11:08 Uhr

Telekom kooperiert mit Stadtnetzbetreibern

In Süddeutschland will die Telekom Infrastruktur von fünf Stadtnetzbetreibern nutzen, Partner sind unter anderem SWU Telenet aus Ulm und Telepark Passau.
(Quelle: sandra zuerlein-shutterstock )
In Bayern und Baden-Württemberg wird die Telekom künftig die Infrastruktur von fünf Stadtnetzbetreibern nutzen. Vereinbarungen dazu hat die Telekom mit R-KOM in Regensburg, SÜC dacor in Coburg, SWU Telenet aus Ulm, dem Stadtnetz Bamberg und Telepark Passau unterzeichnet.
Insgesamt umfassen die Kooperationen rund 125.000 Haushalte, die etwa zur Hälfte durch kommunale Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser (FTTH und FTTB) und VDSL-Anschlüsse über Glasfaser bis zu den Kabelverzweigern (FTTC) erschlossen sind.
Die Vermarktung erfolgt bei der Telekom über die „Zuhause Start“-Produkte und soll im Frühling 2018 beginnen. Später im Jahr soll sie dann auch die Glasfaseranschlüsse bis zu den Haushalten (FTTB/FTTH) umfassen.
Ähnliche Kooperationen hat die Telekom zuvor bereits mit NetCologne, innogy TelNet und EWE vereinbart. Mit EWE soll zudem ein gemeinsames Unternehmen gegründet werden, um mit Glasfaser auszubauen und mehr als eine Million Haushalte mit FTTB und FTTH zu versorgen.
„Die Kooperation der Stadtnetzbetreiber bündelt die lokalen Stärken und ermöglicht die Partnerschaft mit der Telekom, dem großen nationalen Anbieter. Wir freuen uns, dass die Telekom das Potential der kommunalen Glasfasernetze nutzt und den Bürgern eine weitere Servicealternative bietet“, sagt Alfred Rauscher, Geschäftsführer der R-KOM.



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