Kleineres Format 06.12.2019, 13:55 Uhr

Vodafone führt neue SIM-Karten ein

Der Netzbetreiber versendet ab April 2020 SIM-Karten auf einem neuen Träger, dieser ist nur noch halb so groß wie der bisherige, so sollen viele Tonnen unnötigen Kunststoffmülls vermieden werden.
(Quelle: Vodafone)
Vodafone will etwas für die Umwelt tun und führt hierzu einen neuen SIM-Kartenträger ein. Das eigentliche Format der SIM (Mini, Micro oder Nano) ändert sich dabei nicht, dafür ist der Träger nur noch halb so groß wie bisher. Durch das verringerte Gewicht von 2 statt 4 Gramm will der Netzbetreiber jährlich 20 Tonnen Kunststoff einsparen. Auch der CO2-Ausstoß soll dadurch um 300 Tonnen jährlich reduziert werden.
Die neuen SIMs werden ab Anfang 2020 in allen 24 Märkten Europas eingeführt, in Deutschland werden die ersten ab April kommen. Durch diese länderübergreifende Initiative werde der Kunststoffabfall um mehr als 340 Tonnen pro Jahr reduziert und mehr als 5.000 Tonnen CO2 eingespart, rechnet Vodafone vor. Zudem soll der gesamte Energiebedarf der Vodafone Gruppe bis 2025 zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen gespeist werden. Bis 2022 will die deutsche Tochter den CO2-Ausstoß um 92 Prozent senken und zu 100 Prozent auf grünen Strom umsteigen.
Telefónica Deutschland hatte bereits im April dieses Jahres mit der Umstellung auf die halben SIM-Träger begonnen. 



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