Oppo Find X10: Vorbestellung nur im Store
Eine Woche nach der ersten Vorstellung der Kameratechnik hat Oppo Preise und Starttermin für Deutschland genannt. Das Find X10 mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher kostet 1.299 Euro, die Variante mit 512 GB 1.499 Euro. Das Find X10 Pro Max gibt es mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher für 1.799 Euro. Das Standardmodell erscheint in Glacier Blue, Glow Coral und Mist Grey, das Pro Max in Titanium Grey und Luna White.
Bestellen können Kunden vorerst nur im offiziellen Oppo-Store. Dort gibt es 100 Euro Nachlass und ein Geschenk zur Wahl: den Hasselblad Teleconverter, das Oppo Pad 5 oder die Oppo Watch X3. Wer ein altes Gerät in Zahlung gibt, erhält zusätzlich einen Bonus auf den Eintauschwert, 250 Euro bei Geräten von Oppo oder OnePlus und 150 Euro bei Apple oder Samsung. Ob und wann die Serie im stationären Fachhandel und bei den Netzbetreibern erhältlich ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Die Technik im Überblick
Neben dem bereits bekannten Kamerasystem mit zwei beziehungsweise drei 200-Megapixel-Sensoren nennt Oppo weitere Daten. Beide Modelle zeichnen Video in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde auf und unterstützen Dolby Vision, das Log-Format O-Log2 und erstmals bei Oppo Open-Gate-Aufnahmen. Eine für die Blackmagic Camera App angepasste Version soll voraussichtlich ab November erscheinen. Für das Pro Max gibt es mit dem Tilta Khronos Creator Kit zudem ein Zubehörset mit Handgriff, Filteradapter und aktivem Lüfter.
Die Displays messen 6,59 Zoll beim Find X10 und 6,78 Zoll beim Pro Max. Sie arbeiten mit LTPO-OLED-Technik, bis zu 144 Hertz und 3.600 Nits Spitzenhelligkeit. Die Akkus fassen laut Oppo bis zu 7.150 mAh, geladen wird kabelgebunden mit 80 Watt und kabellos mit 50 Watt. Im Find X10 arbeitet der MediaTek Dimensity 9600M, im Pro Max der Dimensity 9600 Pro. Beide Geräte sind nach IP66, IP68 und IP69 gegen Wasser und Staub geschützt.
ColorOS 17 mit KI-Funktionen
Zum Start läuft die neue Betriebssystemversion ColorOS 17 auf den Geräten. Mit AI Mind Pilot soll die KI im Agent Mode Dateien organisieren, Reisen planen oder Präsentationen erstellen. Ein AI Photo Agent empfiehlt Anpassungen in der Bildbearbeitung. Das Unternehmen weist allerdings darauf hin, dass der Foto-Agent schrittweise in einzelnen Ländern eingeführt wird. Die Funktion AI Call Guard, die Betrugsversuche in Telefonaten erkennen soll, ist nach Angaben im Kleingedruckten zunächst nur in Indonesien, Indien und Thailand verfügbar.