ADN nimmt RSA ins Portfolio auf
Der Distributor ADN erweitert sein Cybersecurity-Portfolio und nimmt RSA Security als Hersteller in sein Netzwerk auf. Die neue Vertriebspartnerschaft richtet sich an Fachhandelspartner, Systemhäuser und Managed Service Provider im DACH-Raum. RSA ist auf Identity Security spezialisiert, also auf den Schutz und die Verwaltung digitaler Identitäten.
ADN begründet den Schritt mit einer veränderten Bedrohungslage. Neben Mitarbeitenden greifen inzwischen auch Anwendungen, Servicekonten, Maschinenidentitäten und KI-Agenten auf kritische Daten und Geschäftsprozesse zu. Angreifer setzen verstärkt auf Social Engineering, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen und privilegierte Zugänge zu übernehmen. „Unternehmen müssen heute weit mehr schützen als klassische Benutzerkonten“, sagt Erik Forod, Head of Security bei ADN.
Das RSA-Portfolio zielt vor allem auf regulierte und sicherheitskritische Umgebungen. Es umfasst Lösungen für die Verwaltung von KI-Agenten, den Schutz digitaler Identitäten, die Verifizierung von Support-Anfragen, passwortlose Anmeldung und die Abwehr von Social-Engineering-Angriffen. Bastian Majewski, Regional Sales Manager DACH bei RSA, sagt, man wolle Partnern gemeinsam mit ADN die Werkzeuge geben, um Kunden beim Schutz sämtlicher Identitäten zu unterstützen, ob Mensch, System oder KI. Zu Konditionen und Details der geplanten Channel-Aktivitäten macht ADN bislang keine Angaben.