Byteclub bündelt den Vertrieb unter neuer Leitung
Der Hamburger IT-Verbund Byteclub, zu dem unter anderem Deutschlands größter Apple-Premium Reseller Comspot gehört, bündelt seine Vertriebsaktivitäten künftig unter einer zentralen Leitung. Dafür wurde die Position des Gesamtvertriebsleiters neu geschaffen. Marco Schomer übernimmt die Aufgabe mit sofortiger Wirkung.
Schomer soll den Vertrieb der einzelnen Gesellschaften stärker zusammenführen, Synergien nutzen und neue Märkte erschließen. „Wir haben diese Position neu geschaffen, um die Vertriebsaktivitäten aller Tochtergesellschaften strategisch zu bündeln“, erklärt Byteclub-Geschäftsführer Michael Hencke. Ziel sei ein einheitliches Markt- und Kundenmanagement über die gesamte Unternehmensgruppe hinweg.
Der neue Gesamtvertriebsleiter war zuletzt als Director Sales Operations bei Converge tätig. Zuvor hatte er die ehemalige Byteclub-Tochter Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB) mit aufgebaut. Dort arbeitete er zunächst als regionaler Vertriebsleiter und später als Leiter Administration und Unternehmensentwicklung mit Prokura. Zudem bringt Schomer langjährige Erfahrung als Inside Sales Account Manager bei Apple mit.
In seiner neuen Funktion will Schomer die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gesellschaften intensivieren und die Vertriebsorganisation weiterentwickeln. Dabei soll der Byteclub auch über das klassische Hardwaregeschäft hinaus wachsen. Hintergrund sind unter anderem sinkende Margen und der zunehmende Wettbewerbsdruck im Hardwarebereich.
Geplant ist deshalb ein Ausbau des Angebots um Managed Services sowie Cloud-, Security- und KI-Lösungen. Auch eine breitere Hersteller- und Lösungsstrategie soll neue Kundengruppen und Marktsegmente erschließen. Die bestehende Apple-Expertise des Byteclubs soll dabei als Grundlage für weiteres Wachstum dienen.
„Ich freue mich sehr auf die Gemeinschaftsaufgabe, den Byteclub strategisch über den Apple-Fokus hinaus weiterzuentwickeln, dabei in neue Kompetenzen zu investieren und strategische Partnerschaften aufzubauen“, so Marco Schomer.