Geschäftskunden 13.01.2020, 14:16 Uhr

Telekom ändert Provisionssystem bei IP-Anschlüssen

Im B2B-Festnetzbereich forderte die Telekom bislang immer einen Besuchsbericht von den Partnern ein, damit diese nach 24 Monaten weiterhin eine Provision für ihre abgeschlossenen Verträge bekommen. Nun haben die Bonner dieses System modifiziert.
(Quelle: goodluz shutterstock)
Anders als bei den Wettbewerbern gibt es bei der Telekom keine Lifetime-Provision bei der Vermarktung von IP-Anschlüssen im Geschäftskundenbereich. Reseller mussten nach Ablauf der Vertragslaufzeit alle zwölf Monate einen Besuchsbericht bei der Telekom einreichen, um weiterhin eine Provision für die Verträge zu bekommen. Für viele Vermarkter war dies ein Ärgernis, schließlich erhielten sie keine Provision mehr, wenn sie keinen Bericht einreichten. So mancher scheute auch den Aufwand und verzichtete vor allem bei kleineren Kunden auf den Besuchsbericht – und damit auch auf die Provision.
Nun hat die Telekom zum ersten Januar dieses System neu aufgesetzt: Die Besuchsberichte entfallen, stattdessen erhalten Reseller automatisch eine Provision über 60 Monate. Die neue Regelung gilt für Verträge, die ab dem ersten Januar abgeschlossen wurden und auch für die Verträge, die jetzt zur Verlängerung anstehen und vor dem ersten Januar 2018 geschaltet wurden. Die Provisionshöhe bleibt dabei auf dem gleichen Niveau, erklärt die Telekom auf Nachfrage von Telecom Handel.
Allerdings endet der Provisionsanspruch nach 60 Monaten, wenn der Partner kein Produktupgrade oder Neugeschäft durchführt. „Wir gehen davon aus, dass bei der Schnelllebigkeit der technischen Entwicklungen am Markt und der langen Provisionsdauer unsere Partner einen aktiven Kundenangang betreiben und wir gemeinsam zum besseren Kundennutzen neue provisionsrelevante Vertragsverhältnisse schließen“, so die Telekom weiter.





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