Für 340 Millionen Euro: Atos kauft UC-Spezialisten Unify

Kommentar der Redaktion

Dass die Unify-Gesellschafter schon seit geraumer Zeit einen Käufer für ihre Tochter suchen, ist ein offenes Geheimnis. So soll beispielsweise der kanadische UC-Spezialist Mitel Ende 2013 lange geprüft haben, ob er den Wettbewerber übernehmen soll – letztendlich fiel die Entscheidung damals aber zugunsten der ehemaligen Aastra.
Nun geht das Traditionsunternehmen also nicht an einen direkten Konkurrenten, sondern an einen IT-Spezialisten. Offensichtlich hat der Siemens-Konzern mit einigen Zugaben wie beispielsweise einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Atos seine Tochter für den Verkauf noch zusätzlich aufgehübscht.
Keine Informationen gibt es indes darüber, wie es konkret mit Unify weitergehen soll. Die UC-Lösungen der Münchner sollen die IT-Services von Atos ergänzen – so zumindest lautet die offizielle Version. Ein zusätzliches Schmankerl sind dazu sicherlich die rund 3.000 Patente, die Unify angemeldet hat. Doch wie die künftige Unternehmensstruktur aussehen wird, das ist bislang noch offen.




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