Bitkom-Umfrage 27.08.2019, 15:12 Uhr

Deutschland: Zahl der Smart-Home-Anwender nimmt zu

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die mindestens eine Smart-Home-Anwendung nutzen, hat im Vergleich zum Vorjahr von 26 auf 31 Prozent zugenommen.
(Quelle: zhu difeng/Shutterstock)
Mittlerweile haben 3 von 10 Bundesbürgern (31 Prozent) in ihrem Zuhause mindestens eine Smart-Home-Anwendung installiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter rund 1.000 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 26 Prozent.
Intelligente Lampen und Leuchten sind demnach besonders gefragt (18 Prozent), ebenso smarte Heizkörperthermostate (14 Prozent). Auch im Bereich Sicherheit sind smarte Anwendungen auf dem Vormarsch: So besitzen 14 Prozent der Befragten eine intelligente Alarmanlage und 12 Prozent ein intelligentes System zur Videoüberwachung.
„Smart-Home-Technologien stoßen in der Bevölkerung auf großes Interesse und verhelfen den Menschen zu größerer Sicherheit, mehr Lebensqualität und einer effizienteren Energienutzung“, glaubt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Vor allem mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen haben intelligente Technologien im eigenen Zuhause großes Potenzial.“
Die meisten Smart-Home-Besitzer bedienen ihre Anwendungen mit dem Smartphone (80 Prozent). 2018 waren es noch 76 Prozent. Unverändert geblieben ist mit 44 Prozent der Anteil derer, die ein Tablet dafür benutzen. Um sieben Prozentpunkte gestiegen ist die Steuerung per digitalem Sprachassistenten: 44 Prozent bedienen Smart-Home-Systeme mit Amazon Echo, Apple HomePod und Co., 2018 waren es erst 37 Prozent. 35 Prozent der Smart-Home-Besitzer nutzen eine Fernbedienung und 11 Prozent eine Smartwatch.
„Seit sich das Smartphone als system- und herstellerübergreifende Bedienzentrale etabliert hat, ist die Steuerung von Smart-Home-Produkten einfacher und komfortabler geworden“, betont Bitkom-Präsident Berg. „Darüber hinaus wird jedoch der Einsatz von Sprachassistenten immer mehr Verbreitung finden. In Zukunft werden wir noch mehr Geräte mit unserer Stimme steuern.“



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