Branchenindex schwächelt 24.08.2015, 10:05 Uhr

Cemix rückläufig trotz starkem TK-Geschäft

Im ersten Halbjahr musste der Cemix einen Umsatzrückgang um 2,5 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres hinnehmen. Das TK-Geschäft entwickelte sich dafür mit plus 17 Prozent positiv.
Kurve zeigt nach unten
(Quelle: rare - Fotolia.com)
Der Consumer Electronics Markt Index (Cemix) von gfu, GfK und BVT zeigte im ersten Halbjahr 2015 eine negative Entwicklung. Der Gesamtumsatz ging gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf 12,337 Milliarden Euro zurück.
In den einzelnen Bereichen konnte lediglich das TK-Segment mit plus 17 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro positiv hervorstechen, bei der Unterhaltungselektronik betrug das Minus 9,3 Prozent, der Umsatz erreichte rund 4,3 Milliarden Euro. Auch bei IT-Produkten waren die Konsumenten weniger kauffreudig, der Umsatz ging um 12,1 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zurück.
Gute Ergebnisse wurden in der UE-Branche vor allem bei Connected Audio Devices gemacht. Der Absatz ging um 60,8 Prozent auf 487.000 Stück nach oben, die Umsätze erreichten trotz niedrigerer Durchschnittspreise 118 Millionen Euro - ein Plus von 56,5 Prozent. Auch Dockingstationen verkauften sich exzellent, hier lag das Absatzplus bei 52,4 Prozent, 39,2 Prozent mehr Geld floss in die Kassen.
Im TK-Segment schwächt sich das Wachstum bei den Smartphones weiter ab. Im ersten Halbjahr wurden 11,364 Millionen Stück an den Mann gebracht, das sind 7,1 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Allerdings kaufen die Kunden immer hochwertigere Geräte, denn die Umsätze lagen mit 4,369 Milliarden Euro um 17,0 Prozent über denen des ersten Halbjahres 2014. Der Durchschnittspreis stieg denn auch von 352 auf 384 Euro.
Die der Informationstechnologie zugeordneten Tablets haben dagegen ihren Zenit überschritten. 2,729 Millionen verkaufte Geräte bedeuten einen Rückgang um 11,0 Prozent, auch der durchschnittliche Verkaufspreis fiel um 12,6 Prozent auf 265 Euro. Die Umsätze brachen noch stärker ein, lediglich 724 Millionen Euro wurden erwirtschaftet, vor einem Jahr waren es noch 931 Millionen Euro.



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