Marktindex 18.05.2020, 17:24 Uhr

Hemix: IT boomt, TK nur mit leichtem Wachstum

Im ersten Quartal 2020 konnte beim Hemix vor allem die IT stark zulegen - erste Anzeichen der Corona-Pandemie zeigten sich vor allem bei der Nachfrage nach Laptops, Monitoren und PCs.
(Quelle: Huawei)
Im aktuell vorliegenden Home Electronics Markt Index (Hemix) von GfK, gfu und BVT zeigen sich bereits erste Auswirkungen der Corona-Pandemie. So konnte vor allem die Informationstechnologie im Vergleich zum Q1 2019 stark zulegen. Desktop PCs (+ 30,4 Prozent), Notebooks (+ 30,6 Prozent und Monitore (+ 28,3 Prozent) erreichten deutliche Zuwächse, eine Folge der gesteigerten Homeoffice- und Homeschooling-Aktivitäten. 
Dies führte auch zu Umsatzzuwächsen: bei Desktop PCs um 24,1 Prozent auf 245 Millionen Euro, bei Notebooks um 25,9 Prozent auf 845 Millionen Euro und bei Monitoren um 22,0 Prozent auf 184 Millionen Euro. Insgesamt legte der Markt für IT-Produkte um 14,7 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro zu.
Fitnesstracker und Smartwatches verzeichneten ein geringes Umsatzwachstum von 0,3 Prozent auf 205 Millionen Euro. Dabei stieg die verkaufte Stückzahl auf rund 1,2 Millionen Geräte an (+ 2,8 Prozent), während der Durchschnittspreis um 2,5 Prozent nachgab (169 Euro).
Bei den Smartphones stieg der Durchschnittspreis erneut, und zwar um 5, Prozent auf 517 Euro. Das bedeutete letztlich ein Umsatzplus von 3,7 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro, die verkaufte Stückzahl sank allerdings auf rund 4,9 Millionen Geräte (- 2,0 Prozent).
Kopfhörer stagnierten bei den Stückzahlen, im ersten Quartal wurden 3,263 Millionen Stück verkauft. Da der Preis pro Gerät aber um 37,6 Prozent nach oben ging - was dem Trend zu hochwertigeren Modellen und den True Wireless Geräten zu verdanken ist - konnten die Umsätze ebenfalls stark zulegen und erreichten 240 Millionen Euro. 
Insgesamt liegt der Hemix im ersten Quartal 2020 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum mit 3,1 Prozent im Plus. So wurde in den Monaten Januar bis März 2020 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 10,5 Milliarden Euro erreicht. 


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