27.05.2008, 12:26 Uhr

Ebitda und Umsatz bei Vodafone rückläufig

Trotz gestiegener Kundenzahlen ging der Gesamtumsatz um 4,7 Prozent gegenüber dem letzten Geschäftsjahr zurück und auch das Ebitda fiel um 7,4 Prozent geringer aus
Während sich die Tochter Arcor über ein gutes Geschäftsjahr 2007/08 freuen konnte, musste Vodafone sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) einen Rückgang verzeichnen. Lediglich im Umsatz mit Datendiensten (außer SMS/MMS) konnte Vodafone ein deutliches Plus von knapp 35 Prozent erreichen. Der Gesamtumsatz ging trotzdem um 4,7 Prozent auf nun 7,65 Milliarden Euro zurück, das Ebitda verschlechterte sich um 7,4 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro. Dies ist unter anderem auf den deutlich gesunkenen Umsatz pro Kunde und Monat (ARPU) zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2006/07 belief sich dieser noch auf 21,20 Euro, nun sind es nur noch 18,50 Euro.
Den gesunkenen ARPU konnte auch die deutlich gestiegene Zahl der Mobilfunk- und DSL-Kunden nicht ausgleichen. Die Gesamtzahl der Kunden in allen Bereichen legte um 11,7 Prozent auf 34,41 Millionen zu. Darunter sind 5,84 Millionen UMTS-Kunden, 3,71 Millionen nutzen das Zuhause-Angebot und rund 201.000 surfen über Vodafone DSL.


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