14.05.2013, 16:57 Uhr

Ferrari Electronic gibt Direktgeschäft auf

Der Hersteller von Hard- und Software für Unified Communications, Ferrari Electronic, ändert seine Vermarktungsstrategie und gibt das Direktgeschäft zugunsten des indirekten Vertriebs auf.
"Ferrari Electronic setzt künftig ausschließlich auf den indirekten Vertrieb und zieht sich aus dem Direktgeschäft zurück", erklärt Vorstand Stephan Leschke im Gespräch mit Telecom Handel. "Kundenanfragen werden wir nicht mehr selbst bearbeiten, sondern konsequent an unsere Partner weitergeben", verspricht Leschke.
Im Zuge der neuen Vermarktungsstrategie hat der Hersteller von Hard- und Software für Unified Communications auch die Partnerbetreuung neu aufgestellt. So sollen Distributoren, Integratoren und Ferrari Competence Center (FCC) künftig direkt vom Unternehmen betreut werden, die übrigen Partner werden von den Distributoren unterstützt. In den oberen drei Kategorien möchte das Unternehmen zudem sein Service-Angebot ausbauen.
Darüber hinaus hat Leschke die Zahl der FCC in den vergangenen Monaten eingekürzt, statt der bislang 120 Ferrari Competence Center gibt es jetzt nur mehr 60. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit rund 360 aktiven Händlern zusammen. Ein Ausbau des Händlernetzes ist geplant.
Offen ist noch, ob es künftig ein explizites Partnerprogramm für den indirekten Vertrieb geben wird, "hier prüfen wir noch die Möglichkeiten", so Leschke. 



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