2018: Sprachassistenten erobern die Welt

Weitere Wettbewerber: Samsung holt auf

"Digitale Assistenten sind ein großes Thema dieses Jahr", sagt auch Smarthome-Experte Robert Spanheimer vom IT-Verband Bitkom. Nach den zum Teil enttäuschten großen Erwartungen aus der Anfangszeit von Siri und Co. werden die Systeme in diesem Jahr deutlich besser funktionieren und mehr Nutzen liefern, sagt er voraus.
Zum Beispiel beim Sprachverständnis: "Die intuitive Kommunikation wird immer weiter verbessert", sagt Spanheimer. Die Assistenten werden weniger nur auf starre Kommandos hören, sondern mit Hilfe von Spracherkennung und künstlicher Intelligenz auch lockerer formulierte Befehle verstehen. Durch bessere Sammlung und Auswertung von Daten werden auch die Empfehlungen der Assistenten besser, etwa zu Flügen, Fernsehsendungen oder auch Shopping-Angeboten.
Neben Google und Amazon gibt es weitere Wettbewerber. Samsung etwa zeigt, was ab diesem Jahr mit Smartphone, Fernseher und Lautsprechern möglich sein soll. Der hauseigene Assistent Bixby erkennt auf die Frage "Wer ist das?" etwa Schauspieler in einem Film und zeigt nach dem Kommando "Was hat sie an?" passende Shopping-Angebote.
Sprachassistenten wie Samsungs Bixby sollen Nutzern später einmal auch zeigen, welcher Schauspieler in einem Film mitspielt.
(Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn)
"Bis 2020 soll Bixby in nahezu allen Geräten von Samsung stecken", sagt ein Mitarbeiter am Stand. Deutsche Nutzer müssen auf das smarte Upgrade für Samsung-Geräte allerdings noch warten - Bixby spricht noch kein Deutsch. Das soll sich aber im Laufe des Jahres ändern, verspricht Samsung, ohne einen Zeitplan zu nennen.



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