China 13.01.2012, 16:27 Uhr

iPhone-Verkauf mit Krawallen

Der Verkaufsstart des iPhone 4S in China endete wegen des großen Andrangs mit Tumulten. Offenbar wollten zu viele Schwarzhändler das kostbare Stück erwerben.
Schlangen vor den Apple-Stores sind zur Einführung eines neuen iPhone-Modells nichts Neues. Doch beim Start des iPhone 4S in China brachen dieses Mal sogar regelrechte Krawalle aus.
Ein Store in der Haupstadt Peking öffnete aus Sicherheitsgründen erst gar nicht - und wurde daraufhin mit Eiern beworfen. Bei der Räumung durch die Polizei gab es anschließend Rangeleien. In zwei weiteren Läden in Peking sowie in Shanghai war das Smartphone innerhalb einer Stunde ausverkauft, obwohl nur zwei Geräte pro Kunde abgegeben wurden. Allein vor einem der Stores hatten bei frostigen Temparaturen rund 1.000 Kunden und vor allem "Platzhalter" die ganze Nacht über angestanden.
Das iPhone 4S ist in China im Schwarzhandel deutlich teurer und deshalb sehr begehrt. Viele Händler schickten deshalb anscheinend Strohmänner zum Kauf in die Läden. Aufgrund der Probleme stoppe Apple den Verkauf in seinen chinesischen Stores und verkauft momentan nur über das Internet sowie Netzbetreiber.




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