Lookout 06.06.2013, 12:16 Uhr

So oft sind Deutsche von Handy-Viren betroffen

Die Sicherheitsfirma Lookout hat ausgewertet, wie häufig deutsche Nutzer tatsächlich von mobiler Schadsoftware betroffen sind. Demnach ist die Bedrohung real - doch warnt das Unternehmen auch vor Panikmache.
(Quelle: Lookout)
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Smartphone-Nutzer in Deutschland in den nächsten sieben Tagen auf Viren trifft, beträgt 2,37 Prozent. Das hat das IT-Sicherheitsunternehmen Lookout ermittelt, indem es Daten seiner App zur tatsächlichen Bedrohung ihrer Nutzer ausgewertet hat.
Demnach sind deutsche Anwender im internationalen Vergleich relativ stark betroffen: in den USA liegt die Wahrscheinlichkeit, innerhalb von sieben Tagen auf mobile Schadsoftware zu treffen, nur bei 1,66 Prozent, in Japan sogar bei lediglich 0,78 Prozent. Inder hingegen sind mit 5,49 Prozent noch stärker bedroht als Deutsche.
Lookout warnt jedoch vor übertriebener Sorge um mobile Viren. "Wir wollen den Leuten keine Angst machen", versichert Marc Rogers, Sicherheitsforscher bei Lookout und einer der Chef-Hacker der Sicherheitskonferenz Def Con. Bereits mit kostenloser Sicherheitssoftware sei ein guter Basisschutz möglich.
Außerdem versprach Rogers gegenüber Telecom Handel: Die kostenpfichtige Premiumversion, die mehr Funktionen bietet, soll demnächst auch im deutschen Handel vermarktet werden. Allerdings gibt es dafür noch keinen konkreten Termin − "Wir arbeiten daran", so Rogers.



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