E-Plus-Gruppe 21.04.2011, 12:11 Uhr

Umsatz stabil, Marge sinkt

Der Düsseldorfer Netzbetreiber verzeichnet im 1. Quartal trotz der Senkung der Terminierungsentgelte einen im Vergleich zum Vorjahr stabilen Umsatz. Jeder dritte neue Vertragskunde schließt auch eine Datenoption ab.
Mit einem nahezu konstanten Umsatz, aber deutlich geringerem EBITDA ist die E-Plus-Gruppe in das neue Jahr gestartet. Im 1. Quartal 2011 konnte der Netzbetreiber einen Service-Umsatz in Höhe  von 736 Millionen Euro verzeichnen, das ist rund ein Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahrszeitraum, in dem 729 Millionen Euro erzielt wurden. Das EBITDA sank jedoch deutlich von 322 Millionen Euro um 6,2 Prozent auf 301 Millionen Euro, so das die EBITDA-Marge nun bei 38,9 Prozent liegt. Als Grund hierfür gibt E-Plus die gesunkenen Terminierungsentgelte sowie intensivierte Marketingaktivitäten an.
Die Zahl der Kunden stieg im ersten Quartal 2011 von 20,427 Millionen auf 20,980 Millionen, das entspricht einem Zuwachs um 553.000 Nutzer. Entsprechend ging jedoch der ARPU von 13 Euro auf 12 Euro zurück. Knapp 80 Prozent der Neukunden sind Prepaid-Kunden, nur ein Fünftel zählen zu den Vertragskunden. Von letzteren schließt mittlerweile immerhin jeder dritte Neukunde eine zusätzliche Datenoption ab.

Netzausbau geht weiter

Throsten Dirks, CEO der E-Plus-Gruppe will auch weiterhin am Aufbau des Datennetzes arbeiten: „Jährlich investieren wir mehrere hundert Millionen Euro in den Städten und auch auf dem Land. Bereits heute sind 80 Prozent des UMTS-Netzes mit schnellem HSPA ausgerüstet. Bis Ende 2012 wollen wir das beste Datennetz aus Kundensicht bieten“, so Dirks.
Deutlich schlechter als bei der E-Plus-Gruppe läuft das Geschäft bei der niederländischen Muttergesellschaft KPN. Das Unternehmen hat seine Prognose für den Betriebsgewinn (EBITDA) von 5,5 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro gesenkt und die Streichung von bis zu einem Viertel der Stellen in den Niederlanden angekündigt. Die KPN-Aktie brach daraufhin an der Amsterdamer Börse um rund sieben Prozent ein.



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