Partneragenturen 13.03.2014, 11:29 Uhr

Vodafone baut Provisionsmodell komplett um

Für Partneragenturen von Vodafone gilt zukünftig ein neues Provisionssystem mit deutlich mehr Stufen als bisher. Die Airtime wird zukünftig allerdings nicht mehr komplett garantiert.
Das von den Vodafone-Agenturen viel gescholtene Provisionsmodell wird zum Start des neuen Geschäftsjahres am 1. April deutlich überarbeitet. Kernstück des neuen Systems ist die Zuordnung von festen Provisionssätzen auf verschiedene Umsatzklassen, wodurch die Transparenz erhöht werden soll.
Die Zahl der Provisionsstufen wird deutlich ausgeweitet: Für das Neukundengeschäft soll es künftig 14 statt bisher 6 Stufen geben; für das Bestandskundengeschäft werden ganz neu 7 Stufen eingeführt. „Durch diese Erweiterung haben wir den Wunsch unserer Partneragenturen berücksichtigt, die jeweilige Höhe der Provision an die Wertigkeit des Vertragsabschlusses zu koppeln. Damit entstehen neue Möglichkeiten für die Betreiber, insgesamt mehr Provision zu generieren. Zudem schaffen wir auch Anreize zur Bestandskundensicherung und zur Weiterentwicklung des Kundenwertes“, so Bernd Hoffmann, Pressesprecher von Vodafone Deutschland.
Deutliche Änderungen soll es auch bei der Airtime-Provision geben. So wird diese den Partneragenturen ab dem 1. Juli nicht mehr in voller Höhe garantiert – vielmehr wird ein Teil der Airtime nur noch „leistungsbezogen“, also in Abhängigkeit von der Erreichung der individuell mit dem Partner vereinbarten Zielsetzung, ausgezahlt. In der Partnerstufe 1 gibt es je 2 Prozent Airtime garantiert und leistungsbezogen, in Partnerstufe 2 beträgt der garantierte Anteil 1 Prozent und der leistungsbezogene 0,5 Prozent.
Neu eingeführt wird auch eine einheitliche Rabattlogik für alle Kundensegmente – wie etwa SoHo oder junge Leute. So gilt ab dem 1. April grundsätzlich ein Segment-Rabatt von 15 Prozent; bislang gab es unterschiedliche Rabatte, die zum Teil mit anderen promotionalen Rabattlogiken kombinierbar waren. Für die Provisionsauszahlung bedeutet dies: Sofern nun der neue Segment-Rabatt gegeben wird, reduziert sich der akquirierte Umsatz um diesen Abzug und schlägt sich sofort in der Umsatzgruppierung nieder, ohne dass ein weiterer Provisionsabzug zur Anwendung kommt.



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