Becker revo.1: Das ultradünne Highend-Navi im Test

Kein Anschluss mit diesem Handy...

Erstmals hat United Navigation mit dem revo.1 auch ein Navi mit Internet-Anbindung auf den Markt gebracht – auch wenn für die Live-Dienste das Smartphone als Modem genutzt werden muss. Hier hat der Hersteller aber noch immensen Nachholbedarf: Die Datenverbindung klappte mit keinem aktuellen Android- oder iOS-Smartphone, lediglich ältere Handys wie das betagte Sony Ericsson C905 ließen eine Verbindung zu.
Wer nur die Freisprechfunktion nutzen will, kann dies auch mit aktuellen Smartphones tun, für die Live-Services sind diese aber nicht geeignet. Wie es besser funktionieren kann, zeigt der Hersteller Garmin: Dort wird die Verbindung mit der App Smartphone Link aufgebaut.
Gute Ideen für den Alltag
Praktisch ist die Verkehrsprognose. Hier kann man einsehen, wie die Verkehrsdichte an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit genau aussieht. Die historischen Daten dafür sind im Navi gespeichert und kommen auch bei der Routenberechnung zum Einsatz. Im Test entsprachen die Vorhersagen fast immer den später eintretenden Verhältnissen.
Ebenfalls eine gute Idee ist die Startautomatik. Aktiviert man diese, so schaltet sich das Rechenmodul des Navis beispielsweise kurz vor dem Beginn der morgendlichen Fahrt ins Büro ein und berechnet die Route unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage. Steckt der Fahrer dann das Display an, erscheint die fertig berechnete Strecke. Die Routenführung selbst ist gut bis sehr gut, das Rerouting könnte aber etwas schneller sein. Die Ansagen kommen rechtzeitig, der Fahrspurassistent ist einer der besten am Markt.



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