IP-Überwachungskamera 16.11.2016, 11:30 Uhr

Von Menschen und Katzen: Netatmo Presence im Test

Netatmo hat mit der Presence eine IP-Kamera zur Außenmontage auf den Markt gebracht, die zwischen Menschen, Haustieren und Fahrzeugen unterscheiden kann. Der Preis ist mit 300 Euro vergleichsweise hoch.
(Quelle: Telecom Handel)
Sicherheitskameras sind eine praktische Sache – sobald sie eine Bewegung feststellen, alarmieren sie den Haus- oder Wohnungsbesitzer via Push-Message. Ist man jedoch stolzer Besitzer einer hyperaktiven Katze, so können die dauernden Benachrichtigungen nach einer gewissen Zeit dazu führen, dass man diese abstellt. Beim Smart-Home-Spezialisten Netatmo hat man sich dieses Problems angenommen und verspricht mit der IP-Kamera Presence Abhilfe. Wir konnten das Gerät im Life-Einsatz testen – inklusive hyperaktiver Katze.
Bei der Netatmo Presence handelt es sich um eine Outdoor-Kamera, die auch als Ersatz für die Beleuchtung des Eingangsbereichs des Hauses genutzt werden kann, hierzu sind etliche starke LEDs mit insgesamt 12 Watt Leistungsaufnahme integriert. Diese sorgen für ausreichende Helligkeit und sind zudem energiesparend. Für die Aufnahme bei Nacht ohne Beleuchtung dienen die verbauten Infrarot-LEDs. Der Erfassungsbereich soll bei 15 Metern liegen, in unserem Testszenario war aber ab spätestens zwölf Metern kaum noch etwas zu erkennen – dennoch ein ordentliches Ergebnis.
Die Installation gelingt auch Laien problemlos, die Kamera wird einfach mittels Lüsterklemme angeschlossen – fertig. Durch das Drehgelenk kann man sie auch nach dem Anziehen der Schrauben noch in die gewünschte Position bringen. Das Aluminium-Gehäuse ist unauffällig gestaltet und lässt auf den ersten Blick keine Kamera vermuten. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Presence dürfte auch mehrere Jahre im Freien schadlos überstehen, zumal sie IP66 zertifiziert ist.



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