Funkwerk Dabendorf 01.08.2011, 12:00 Uhr

Entlassungen und leiser Abschied vom Endkundengeschäft

Das Endkundengeschäft im Automobilsegment wird nicht aktiv weiterentwickelt, der Hersteller will stattdessen seine Position als Erstausrüster für die Automobilindustrie stärken.
Funkwerk Dabendorf stellt sich komplett neu auf und verabschiedet sich teilweise vom Endkundengeschäft. Die Produkte für den "automobilen Aftermarket" werden nicht aktiv weiterentwickelt, heißt es vom Hersteller. Man wolle vielmehr die erreichte Position als Erstausrüster für die Automobilindustrie stärken. Verbunden mit der Neuausrichtung seien außerdem eine Umstrukturierung im Management und eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl.
"Im stark fragmentierten und preisgetriebenen Endkundenmarkt sehen wir zurzeit nicht die Perspektive, um mit unseren hochwertigen Einzellösungen ausreichende Absatzmengen in der direkten Marktbetreuung erzielen zu können“, erklärt Peter Kohlschmidt, seit heute alleiniger Geschäftsführer der Funkwerk Dabendorf GmbH. Der Vertrieb im Nachrüstmarkt wurde komplett an den Distributor Komsa übergeben, die Serviceleistungen sollen aber beim Hersteller bleiben. Ebenfalls über Komsa wird künftig der Vertrieb der Antennensysteme für UMTS und LTE erfolgen, Funkwerk Dabendorf will diese Produktschiene auch weiterhin fortführen.
Die Stellenstreichungen werden insgesamt 36 Mitarbeiter betreffen, unter anderem in der Administration und Vermarktung der Nachrüstprodukte sowie in der Fertigung. Geschäftsführer Kohlschmidt wird von Nico Borm als neuer Vice President Sales & Marketing unterstützt, der bereits seit 2008 die OEM-Kunden des Herstellers betreut.



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