Bitkom 02.09.2013, 14:50 Uhr

Vernetzung von Heimelektronik schreitet weiter voran

Längst sind es nicht mehr nur Fernseher, die über einen Zugang zum Internet verfügen. Immer besser verkaufen sich laut Bitkom auch WLAN-fähige Kameras und netzwerkfähige Soundsysteme.
Kunden schauen beim Kauf neuer Produkte aus der Heimelektronik immer mehr auch auf die Netzwerkfähigkeit der Geräte. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenverband Bitkom in einer aktuellen Studie, die auf Daten der GfK und des European Information Technology Observatory (EITO) basiert.
Rund 78 Prozent der Umsätze mit Fernsehern entfallen demnach auf Smart TVs, bei Blu-ray-Playern beträgt der Anteil 82 Prozent. Auch Digitalkameras mit Netzwerkzugang verkaufen sich sehr gut, ihr Anteil am Gesamtmarkt liegt schon bei 58 Prozent. „Immer mehr Menschen konsumieren Medien auch auf dem Laptop, Tablet Computer und Smartphone", erklärte Christian Illek, Chef von Microsoft Deutschland und Mitglied im Bitkom-Präsidium. "Fernseher oder Musikanlagen müssen vernetzbar sein, um zwischen diesen Geräten Fotos, Musik und Videos teilen zu können", so Illek weiter.
Als Treiber für das vernetzte Zuhause sieht der Manager vor allem Smartphones und Tablets an und verweist auf die weiter steigenden Verkaufszahlen. In diesem Jahr sollen laut Untersuchungen des EITO rund 26 Millionen Smartphones und 8 Millionen Tablet Computer verkauft werden. 2012 waren es noch knapp 22 Millionen, beziehungsweise 5 Millionen Geräte. 



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