VR-Brille 17.10.2016, 09:40 Uhr

Sony: Verkauf der PlayStation VR hat begonnen

Der japanische Elektronikkonzern Sony positioniert sich auf dem zukunftsträchtigen VR-Markt: Die Brille PlayStation ist ab sofort zum Preis von 400 Euro erhältlich.
Sony hat sein Headset für virtuelle Realität Playstation VR weltweit auf den Markt gebracht. Ab sofort ist die Brille für Sonys Spielekonsole auch in Europa erhältlich. Sie lässt sich mit allen Playstation-4-Konsolen nutzen, von denen der Konzern bisher rund 40 Millionen Geräte verkaufte. Zum Start sollen rund 30 Spiele verfügbar sein, bis Ende des Jahres will Sony bis zu 50 Titel veröffentlichen, die die neue Technik unterstützen.
In Sonys Brille sehen viele Beobachter einen potenziellen Katalysator für VR-Anwendungen. Der Preis von rund 400 Euro liegt deutlich unter dem von Konkurrenzgeräten wie Oculus Rift oder HTC Vive. Während Rift und Vive einen sehr leistungsfähigen Personal Computer brauchen, arbeitet die PlayStation VR mit der 300 Euro teuren PS4-Konsole zusammen. Allerdings werden noch ein Bewegungs-Controller und eine Kamera benötigt.
Die Playstation VR versetzt die Spieler mitten ins virtuelle Geschehen. Die Kopfbewegung soll verzögerungsfrei umgesetzt werden, so dass man sich frei in der virtuellen Welt umsehen kann. Für einen besonders weiten Blickwinkel soll der OLED-Bildschirm des Headsets dienen. Auch die Geräusche - eine wichtige Komponente für die virtuelle Erfahrung - werden mit Hilfe von 3D-Audio realistisch aus allen Richtungen wiedergegeben. Mit der "Social Screen"-Funktion können zudem auch andere auf dem Bildschirm verfolgen, wo sich der Spieler gerade befindet.



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