Das TomTom GO Premium im Test

Um den Stau herum

TomTom war der erste Anbieter, der wirklich verlässliche Echtzeit-Verkehrsinfos auf Navigationsgeräte brachte, und auch beim aktuellen Topmodell GO Premium ist dieses Feature an Bord. Wir ließen das Navi rund einen Monat parallel zu einem Smartphone mit Google Maps laufen und fühlten uns bei dem klassischen Navi oft besser um Staus geleitet als bei Google. Google scheint zwar gerade kleinere Seitenstraßen besser abgedeckt zu haben, zieht aus der dortigen Verkehrslage aber nicht immer die für den Fahrer beste Konsequenz. Anders ausgedrückt: Google Maps beharrt mitunter zu lange auf der einmal eingeschlagenen Route, während das TomTom schneller auf Alternativen zurückgreift und so wertvolle Minuten einspart.
Die Routenführung ist wie von TomTom gewohnt vorbildlich, Abbiegungen und die zu befahrende Fahrspur sind eindeutig zu erkennen. Die Bedienung ist trotz des guten Displays etwas träge, auch für die Routenberechnung nimmt sich das Navi mehr Zeit als ein aktuelles Smartphone mit App – das aber auch mit deutlich leistungsstärkerer Hardware ausgestattet ist. 
Das neue TomTom GO Premium ist ab sofort für 329 Euro (5 Zoll) und 379 Euro (6 Zoll) verfügbar. Mit an Bord sind lebenslange Updates für Verkehrsinfos in Echtzeit und Radarkameras. Anlässlich der erreichten Marke von 100 Millionen verkaufter TomTom Navigationsprodukte gibt es auch die Version TomTom Go Premium X für 429,99 Euro, die mit gebürstetem, goldenem Rahmen exklusiv auf der Webseite von TomTom erhältlich ist.



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