Trekstor 03.01.2018, 10:29 Uhr

Crowdfunding für Windows-Smartphone klappt nicht

Mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo wollte Trekstor das Interesse der Kunden für ein neues Windows-Smartphone testen. Doch die gesetzten Ziele wurden nicht annähernd erreicht.
(Quelle: Trekstor )
Nachdem Microsoft selbst vorerst keine Smartphones mehr mit Windows 10 verkaufen will, wäre eigentlich der Weg frei für andere Anbieter. Doch nachdem selbst größere Hersteller wie Alcatel oder Acer mit diesen Geräten keinen großen Erfolg hatten, wird der Kreis potenzieller Anbieter immer kleiner.
Denn das Thema scheint bei den Kunden keine Rolle mehr zu spielen: Im November hatte der deutsche Hersteller Trekstor angekündigt, sein Winphone LTE 5.0 für Endkunden auf den Markt bringen zu wollen. Das auf der IFA 2017 vorgestellte Gerät war eigentlich als Plattform für IoT-Produkte im B2B-Bereich gedacht. Das Interesse der Endkunden sollte deshalb erst einmal über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Indiegogo ausgelotet werden.
Die Aktion startete am 16. November und sollte einen Monat laufen, in dem durch Vorbestellungen und Unterstützer mindestens 500.000 Euro eingesammelt werden sollten. Dieses Ziel wurde weit verfehlt, denn es konnten im angestrebten Zeitraum lediglich elf Prozent dieser Summe aufgebracht werden. Das würde bei Verkaufspreisen zwischen 209 und 249 Euro lediglich rund 250 bis 260 Vorbestellern entsprechen. Ob das Smartphone mit dieser schwachen Basis überhaupt produziert und an Endkunden vermarktet wird, ist damit höchst fraglich. 



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