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ElectronicPartner schärft strategische Ausrichtung

Beim Branchentreff 2025 erinnerte die Verbundgruppe ElectronicPartner an zwei prägende Persönlichkeiten und stellte zugleich neue Initiativen vor. Der Fokus liegt auf Wachstum, Vernetzung und neuen Geschäftsfeldern.

ElectronicPartner-Vorstand Friedrich Sobol erläuterte beim Branchentreff die aktuellen Marktbedingungen und die strategischen Ziele der Verbundgruppe für die kommenden Jahre

© (Quelle: ElectronicPartner)

Am 5. November 2025 lud die Verbundgruppe ElectronicPartner ihre wichtigsten Industriepartner zum jährlichen Branchentreff in Düsseldorf ein. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Gedenkens an zwei zentrale Figuren des Unternehmens: Mitbegründer Edgar Haubrich und Jörn Gellermann, Geschäftsführer der österreichischen Landesgesellschaft, die im Oktober verstorben waren. Vorstand Friedrich Sobol würdigte ihren Einsatz und betonte ihren Anteil an der Entwicklung und Stabilität der Kooperation.

Trotz einer angespannten wirtschaftlichen Lage zeigte sich Sobol optimistisch. Themen wie Konsumzurückhaltung, zunehmendes Direktkundengeschäft der Hersteller und verschärfter Wettbewerb im Onlinehandel stellten zwar Herausforderungen dar, doch die strategische Ausrichtung bleibe klar. „Wir wollen agieren und nicht reagieren“, sagte Sobol. ElectronicPartner sehe seine Stärke weiterhin in der qualifizierten Nahversorgung und wolle die Marken künftig noch konsequenter positionieren.

Neue Geschäftsfelder und stärkere Partnerstrukturen

Mit über 1.250 Mitgliedern in Deutschland, davon rund 270 EP:Markenhändler, sowie starken Landesgesellschaften in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden betonte die Verbundgruppe ihre gewachsene Präsenz im europäischen Fachhandel. Besonders in Österreich habe man mit mehr als 840 Mitgliedern die führende Marktposition gefestigt.

Ein Schwerpunkt lag auf der Marke Medimax, die 2025 drei Neueröffnungen und mehrere Modernisierungen verzeichnete. Inzwischen verfügen neun Märkte über eine zusätzliche Küchenwelt. Mit diesem Schritt reagiert ElectronicPartner auf die zunehmende Verzahnung von Elektronik- und Haushaltssegmenten.

Darüber hinaus investiert die Gruppe in neue Geschäftsfelder. Dazu zählen der Ausbau des Reparaturnetzwerks sowie die Weiterentwicklung des WENDEpunkt-Konzepts rund um erneuerbare Energien. Rund 170 Betriebe vermarkten inzwischen entsprechende Lösungen, einige davon inzwischen auch außerhalb der Verbundgruppe. Sobol sieht darin Potenzial, neue Partner aus angrenzenden Bereichen wie Energie- oder Sicherheitstechnik zu gewinnen.

Als weiteres strategisches Element stellte ElectronicPartner ein 360-Grad-Partnerprogramm für Industrie und Hersteller vor. Ziel sei es, Kooperationen zu vertiefen und Vertrieb, Marketing und Retail-Media-Leistungen stärker zu verzahnen. „Transparenz, Verlässlichkeit und Performance-Orientierung sind dabei für uns selbstverständlich“, erklärte Sobol.

Abgeschlossen wurde der Branchentreff mit einer Keynote des Comedians Jan Ditgen alias „Dr. Jens Wegmann“, der das Thema Künstliche Intelligenz humorvoll aufgriff. Beim anschließenden Austausch zwischen Vorstand, Partnern und Industrievertretern standen gemeinsame Strategien für 2026 im Mittelpunkt.

Sobol erinnerte am Ende an ein Zitat von Mitbegründer Edgar Haubrich: „Ohne Leidenschaft, Begeisterung und Disziplin gibt es in einer wettbewerbsintensiven Welt keinen nachhaltigen Erfolg.“ Diesen Anspruch, so Sobol, wolle ElectronicPartner weiterhin als Leitmotiv in die Zukunft tragen.

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