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O2 Telefónica zieht 5G-Dienste in die Cloud um

O2 Telefónica und Google Cloud haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die Cloud-Transformation des 5G-Netzes voranzutreiben.
© (Quelle: O2 Telefónica)

Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona haben der Netzbetreiber O2 Telefónica und der Diensteanbieter Google Cloud eine strategische Partnerschaft geschlossen. Die Unternehmen arbeiten bereits bei der technischen Abrechnungslösung für Mobilfunkkunden (Charging Solution) zusammen. Jetzt gehen sie den nächsten Schritt und verlagern weitere 5G-Funktionen wie die „Policy Control Function“ (PCF) der Kernnetztechnologie von Nokia in die Google Cloud.

Mit dieser Funktion legt der Telekommunikationsanbieter konkrete Richtlinien für die Nutzung des 5G-Netzes und aller digitalen Services fest. Sie ist für die zentrale Verwaltung des Netzes entscheidend, damit es so reibungslos und effizient wie möglich funktioniert. Die Funktion regelt unter anderem den Zugriff auf das 5G-Netz, die maximal verfügbare Bandbreite, den Datenverbrauch sowie das Roaming in andere Netze.

Dabei kommen die Infrastrukturdienste von Google Cloud zum Einsatz, darunter Google Kubernetes Engine (GKE). Diese sollen eine sichere, skalierbare und hochverfügbare Plattform für die Verwaltung zentraler 5G-Workloads bereitstellen.

„Wir bauen unser Mobilfunknetz der Zukunft und gehen dafür den nächsten innovativen Schritt, indem wir weitere Netzfunktionen in die Cloud bringen“, sagt Mallik Rao, Chief Technology & Enterprise Officer bei O2 Telefónica in Deutschland. „Die Zusammenarbeit mit Google Cloud und Nokia ist ein Meilenstein unserer technologischen Transformation. Wir haben bereits wertvolle Erfahrungen mit Google Cloud gesammelt und bauen diese Partnerschaft nun weiter aus. Durch die Einführung von Cloud-Lösungen modernisieren wir unser Netz und stellen unseren Kundinnen und Kunden die nächste Generation von 5G-Anwendungen bereit.“

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