Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Reventix: Zweite Chance für Geschäftstelefone

Der Berliner Cloud-Telefonie-Anbieter Reventix startet eine neue Initiative gegen Elektroschrott im B2B-Bereich. Statt zurückgesendete Geräte zu entsorgen, bereitet das Unternehmen sie auf und bietet sie zu reduzierten Konditionen an.

Aufbereiten statt verschrotten: Reventix bietet das jetzt auch für Tischtelefone an

© (Quelle: Yealink)

Elektroschrott ist eine der am schnellsten wachsenden Abfallkategorien weltweit – und die ITK-Branche trägt ihren Teil dazu bei. Während im Konsumentenmarkt refurbished Smartphones und Laptops längst etabliert sind, bleibt der B2B-Bereich beim Recycling von Hardware oft zurückhaltend. Der Berliner Cloud-Telefonie-Anbieter Reventix will das ändern und hat mit „Warehouse Deals" eine Initiative gestartet, die generalüberholte Geschäftstelefone aus dem eigenen Mietbestand zurück in den Kreislauf bringt.

Das Konzept ist pragmatisch: Telefone, die Kunden nach Vertragsende zurücksenden, landen nicht im Lager oder Recyclinghof, sondern werden technisch überprüft, gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Die Geräte werden anschließend zur Miete oder zum Kauf angeboten – zu günstigeren Konditionen als Neuware, aber mit der gleichen Funktionalität.

Ressourcenschonung statt Wegwerflogik

„Viele der zurückgesendeten Telefone sind technisch einwandfrei und verdienen ein zweites Leben", sagt Bastian Schern, Geschäftsführer der Reventix GmbH. „Indem wir sie wieder nutzbar machen, schonen wir Ressourcen und bieten unseren Kunden eine sinnvolle Alternative zur Neuanschaffung."

Der Ansatz fügt sich in die bestehende Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens ein. Reventix setzt bereits seit längerem auf energieeffiziente Technologien und klimaneutrale Prozesse. Zudem unterstützt der Anbieter europäische Aufforstungsprojekte durch regelmäßige Baumspenden. Mit der Wiederverwendung von Hardware geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter und adressiert ein Problem, das in der ITK-Branche oft unterschätzt wird: die kurze Nutzungsdauer von Endgeräten.

Während Consumer-Plattformen wie Rebuy oder Refurbed seit Jahren erfolgreich mit aufbereiteter Elektronik handeln, ist dieses Modell im Geschäftskundenumfeld noch die Ausnahme. Dabei liegt gerade hier Potenzial: Viele Unternehmen tauschen Hardware aus organisatorischen Gründen aus – etwa bei Umstrukturierungen oder Vertragswechseln – nicht wegen technischer Defekte. Die Geräte sind oft noch Jahre einsatzfähig.

Neueste Beiträge

Tim Höttges: „Verlässlichkeit macht einen Unterschied."
Auf der Hauptversammlung der Telekom zog der Vorstandvorsitzende Tim Höttges eine positive Bilanz und kündigt deshalb für die Aktionäre des Unternehmens eine Dividende in Rekordhöhe an.
3 Minuten
2. Apr 2026
Apple wird 50 und feiert weltweit mit Stars
Apple wurde vor 50 Jahren gegründet. Die Kultmarke feierte das im März mit einer Reihe von Events in Nordamerika, Europa und Asien. Das sind die Highlights in Bildern:
1 Minute
2. Apr 2026
Apps zur Kundenbindung: Hohe Nutzung aber wenig Loyalität
Mit Loyalty Apps versuchen Handelsketten ihre Kunden enger an sich zu binden. Eine aktuelle Studie belegt zwar deren Popularität bei den Konsumenten, zweifelt aber den Effekt der stärkeren Treue zu den Unternehmen an.
3 Minuten
2. Apr 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Gigaset lädt Top-Partner nach Marrakesch - Partner-Incentive
Mit einer Reise nach Marrakesch will Gigaset Professional seine erfolgreichsten Partner für ihren Einsatz im Vertrieb belohnen. Das Incentive soll zugleich den Austausch im B2B-Geschäft fördern und neue Impulse für das kommende Jahr setzen.
2 Minuten
11. Nov 2025
So treiben die Kosten für Speicher die Smartphone-Preise
Die Marktforscher von Counterpoint haben ausgerechnet, wie stark sich die deutlich gestiegenen Preis für Spcheicherchips auf die Herstellung von Smartphones in verschiedenen Preisklassen auswirken.
3 Minuten
13. Mär 2026
Studie: 78 % der Unternehmen würden für schnelleres Internet den Standort wechseln
Schnelles Internet entwickelt sich für Unternehmen zunehmend zu einem entscheidenden Standortkriterium. Laut einer Studie im Auftrag von 1&1 Versatel würden viele Firmen sogar einen Umzug in Erwägung ziehen, wenn leistungsfähige Netze fehlen.
3 Minuten
10. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige