Warum KI-Agenten das Netzgeschäft zum Channel zurückholen
Menschen übernehmen Technologie aus einem einzigen Grund: Sie wollen es einfacher haben. Genau das treibt die KI-Adaption in Unternehmen, von Chatbots über Agenten mit vollem Systemzugriff bis zum semantischen „zweiten Gehirn“, das das Wissen eines ganzen Unternehmens nutzbar macht. Nikolaus von Johnston zeigt diese drei Stufen am eigenen produktiven System und die Frage, die sofort danach kommt: Wo liegen diese Daten?
Betriebswirtschaftlich entsteht dabei ein neuer Engpass. Wer so arbeitet, arbeitet ohne Netz gar nicht mehr. Ein KI-Aufruf erzeugt 60 bis 70 Netzwerk-Calls, Sprach-KI toleriert 200 bis 400 Millisekunden, eine gekippte Metrik legt die Kaskade in vier Sekunden still. Verfügbarkeit, Paketqualität und Direktpfade zu den KI-Providern werden zur Voraussetzung jedes KI-Projekts.
Für Systemhäuser und Fachhändler ist das die Chance. Sie kennen ihre Kunden, nur fehlt den meisten die TK-Infrastruktur im Portfolio. Der Vortrag zeigt, wo in dieser Lücke Umsatz liegt. Drei Punkte, die er dabei mitgibt: warum KI Konnektivität von der Commodity zum Engpass macht und mit welchen drei Metriken das zu messen ist, wie Sprach-KI und UCC-Workloads die Latenzanforderung beim Kunden verschärfen, und welche konkreten Netz-Aufträge in jedem KI-Projekt des Kunden stecken.
Nikolaus von Johnston ist CEO der Savecall-Gruppe. Savecall bündelt für Firmenkunden die Telekommunikations-Infrastruktur von über 80 Carriern: ein Portal, ein Ansprechpartner, eine Rechnung. Von Johnston ist außerdem Honorarkonsul der Republik Senegal.
Sein Vortrag „Vier Sekunden bis Stillstand: Warum KI den Channel zurück ins Netzgeschäft bringt“ findet am 6. Oktober um 16:15 Uhr auf der Install Stage statt, im Rahmen der leat con vom 6. bis 8. Oktober auf der Hamburg Messe.
Mehr zur leat con gibt es hier zu erfahren.