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Apple zeigt das faltbare iPhone Duo und zwei weitere Modelle

Apple hat auf einem Event die neuen iPhone 18 und 18 Pro sowie die nächste Generation der Apple Watch vorgestellt. Der Star des Abends war aber das erste Falt-Smartphone des Herstellers, das iPhone Duo.
Apple iPhone 18 Duo

Das Apple iPhone 18 Duo

© Apple

Es war der erste große Auftritt für den neuen Apple-CEO John Ternus im Apple Park in Cupertino: Er hat dort das lang erwartete iPhone Duo als erstes Foldable der Marke präsentiert. Dazu gab es beide iPhone 18-Pro-Modelle, während die Einsteigervarianten der 18er-Serie offenbar zu einem späteren Zeitpunkt kommen werden. Auch die Apple Watch 12, die Watch Ultra 4 und die AirPods 5 wurden erstmals gezeigt.

Das iPhone Duo hat ein 5,4-Zoll-Außendisplay und einen großen inneren Bildschirm mit 7,6 Zoll. Damit erinnert die Bauform an das Samsung Galaxy Z Fold8. Die Nanotexturbeschichtung reduziert Blendeffekte und Reflexionen. Laut Apple schafft sie eine matte Oberfläche, die sichtbare Falten minimiert und sich angenehm anfühlt.

Das Gehäuse aus Titan und Keramik ist gemäß IP68 geschützt. Es kommt in Dunkelblau und Weiß, TouchID ist in die Seitentaste integriert. Die Hardware-Ausstattung umfasst den neuen A20 Pro Prozessor, Der zweigeteilte Akku soll bis zu 24 Stunden Nutzung ermöglichen und sich per Kabel in 30 Minuten wieder auf 50 Prozent laden lassen. Auf der Rückseite gibt es eine Doppelkamera mit einer 48-Megapixel-Hauptlinse mit zweifachem optischem Zoom und und die gleiche 48-Megapixel-Ultraweitwinkellinse wie in den neuen 18-Pro-Modellen. Die 12-Megapixel-Facetime-Kamera im inneren Display ist nur bei der Verwendung sichtbar. Als erstes Apple-Smartphone in Deutschland hat es keine physische SImkarte mehr, sondern nur noch eSIM, was mehr Platz für den Akku gebracht haben soll.

iOS 27 und die eigenen Apps wurden für das besondere Display angepasst und zum Beispiel die parallele Nutzung mehrerer Apps auf dem Innendisplay ermöglichen. Auch Entwickler sollen die besonderen Fähigkeiten nutzen können, bei den Apps von Netflix und Zoom werden diese beispielsweise bereits umgesetzt. Beide Displays haben das gleiche Seitenverhältnis, sodass Inhalte für einen einheitlichen visuellen Eindruck proportional skaliert werden.

Wie erwartet ist das iPhone Duo kein Schnäppchen, wenn es am 23. Oktober auch in Deutschland in den Handel kommt: Für die 256-GB-Version werden 2.299 Euro fällig, die teuerste Version mit 2 TB gibt es für 3.799 Euro. 

Apple iPhone 18 Pro

Das iPhone 18 Pro kommt in Burgunderrot, Schwarz und zwei Silbertönen

© Apple

Das iPhone 18 Pro, das ab dem 18. September ausgeliefert wird, bekommt ebenfalls den neuen A20 Pro Prozessor, der mit zwei Neural Engines für KI-Anwendungen gerüstet sein soll. Dazu gehört endlich eine intelligentere natürliche Sprachfunktion von Siri, die zunächst allerdings nicht in der EU verfügbar sein wird. Der Sechskernprozessor soll 20 Prozent schneller sein als der Vorgänger, für die Siebenkern-GPU gibt Apple sogar 40 Prozent mehr Geschwindigkeit an.

Außerdem sollen die neuen Modelle schneller laden: Das iPhone 18 Pro lädt per Kabel bis zu 50 Prozent in 15 Minuten oder drahtlos in 30 Minute. In den Displays wurde das "Dynamic Island" im oberen Bereich flexibler gestaltet und zeigt jetzt bis zu drei Live-Aktivitäten parallel an. Wie bisher misst der Bildschirm im Pro 6,3 Zoll und im Pro Max 6,9 Zoll.

Für die Kameras verspricht Apple den größten Fortschritt seit Jahren. Die 48-Megapixel-Hauptlinse bekommt eine mechanisch aufwändige variable Blende, die automatisch auf die Lichtverhältnisse reagiert.

Im Gegensatz zum iPhone Duo gibt es von den Pro-Modellen hierzulande noch einen physischen SIM-Slot. Die Preise starten für die 256 GB-Versionen beim 18 Pro mit 1.449 Euro und beim Pro Max mit 1.599 Euro. Weitere Speichervarianten sind 512 GB, 1 TB und 2 TB. Das teuerste Pro-Max-Modell mit 2 TB kostet stolze 3.099 Euro.  

Verbesserte AirPods

Apple hat auch die AirPods 5 gezeigt, die ab dem 18. September erhältlich sind. Die Open-Ear-Kopfhörer sollen für 149 Euro jetzt mit ANC 50 Prozent mehr Lärmreduzierung als die Vorgänger bieten. Zudem können sie automatisch zwischen den ANC- und Transparenzmodi wechseln. Liveübersetzungen sind ebenfalls möglich. Zusätzlich kommt für 169 Euro eine Version mit einem drahtlosen Ladecase und Lautstärkeeinstellung per Swipe wie in den teureren Pro-Modellen.

Die Batterielaufzeit wurde laut Apple auf bis zu fünf Stunden Wiedergabe mit Aktiver Geräuschunterdrückung mit einer einzigen Ladung verbessert – eine Stunde länger als bei den AirPods 4 mit Aktiver Geräuschunterdrückung. Ermöglicht wird dies durch eine überarbeitete Batterie. Mit dem Ladecase soll sich die Wiedergabe auf bis zu 22 Stunden bei aktivierter Aktiver Geräuschunterdrückung verlängern.

Apple Watch Series 12

Die Apple Watch Series 12

© Apple

Bei der neuen Apple Watch Series 12 gibt es Gehäusevarianten mit 42 und 46 Millimetern. Sie ist ab 18. September zu Preisen ab 449 Euro verfügbar.

Mit dem neuen System zur Gesundheits­erkennung, größeren grünen LEDs und dem S11 Chip ermöglicht sie häufigere Messungen von Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität (HFV). Dies unterstützt eine Reihe von Features für Gesundheit und Fitness, darunter den neuen Tagesformwert. Neben der Unterstützung für das System zur Gesundheits­erkennung ermöglicht der neue S11 Chip für Wearables auch neue Features, die später in diesem Jahr kommen und Gehörlose oder Personen mit eingeschränktem Hörvermögen dabei unterstützen, wichtige Geräusche wahrzunehmen.

Die Smartwatch ist in einer Vielzahl von Farben erhältlich, darunter Aluminium in Dark Bronze, Black, Light Gold und Space Gray sowie in Titan in Radiant Gold und Natural. Sie ist außerdem mit einem Keramikgehäuse in Pearl White und Night Blue erhältlich. Die Aluminium-Modelle kommen jetzt mit Ceramic Shield 2, das härter sein soll als jedes andere Smartwatch Glas und 60 Prozent härter als das Ion‑X Glas der vorherigen Aluminium-Modelle. Zudem wurde der Akku optimiert: Nur 15 Minuten Laden sollen jetzt für bis zu 12 Stunden zusätzliche Batterielaufzeit ausreichen – 50 Prozent mehr als beim vorherigen Modell.

Die Watch Ultra 4

Als Sportuhr ist die Watch Ultra 4 positioniert, die ebenfalls die neuen Gesundheits-Features bekommt. Für die tägliche Nutzung soll die Apple Watch Ultra 4 ab sofort eine Batterielaufzeit von mehr als zwei Tagen bieten. Im Stromsparmodus hat sie eine Batterielaufzeit von bis zu 84 Stunden. Laden ist jetzt schneller: 15 Minuten reichen für bis zu 18 Stunden zusätzliche Batterielaufzeit.

Sie kommt in robusten Titan-Optionen in Natural und Black ab dem 18. September für 899 Euro.

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