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Lesedauer 3 Min.

Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt Smart Home

Smart-Home-Lösungen werden laut einer Umfrage des Bitkom hierzulande immer populärer, vor allem in den Bereichen Heizen und Stromsparen.
© (Quelle: Somfy)

Bereits 48 Prozent der Deutschen haben mindestens eine Smart-Home-Lösung im Einsatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom unter 1.156 Personen über 16 Jahren.

Die Nutzungszahlen steigen im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal leicht an: 2022 waren es 43 Prozent, 2023 44 Prozent und 2024 46 Prozent. Dass mehr als die Hälfte der Befragten aber ihr Heim noch nicht vernetzt haben, zeigt auch, wie groß das Potenzial für Handel und Hersteller noch ist.

Unter jenen, die bereits Smart Home nutzen, gibt es viele, die das intensiv und im System tun: 59 Prozent greifen auf mindestens sechs smarte Produkte zurück. Nur zwei Prozent setzen dagegen lediglich ein bis zwei Lösungen ein.

Am häufigsten verwendet werden intelligente Beleuchtungssysteme: 38 Prozent aller Deutschen haben die eigenen vier Wände bereits mit smarten Lampen oder Leuchten ausgestattet. Knapp dahinter folgen smarte Heizkörperthermostate (35 Prozent). Aber auch smarte Steckdosen (35 Prozent) und intelligente Verbrauchszähler für Strom, Gas oder Wasser (22 Prozent) sind bei den Nutzern beliebt. Rund ein Viertel (24 Prozent) verwendet Staubsauger-Roboter, Rasenmäher-Roboter nutzen 16 Prozent. Ebenfalls 16 Prozent nutzen intelligente Videoüberwachungen, 10 Prozent besitzen smarte Alarmanlagen und 7 Prozent haben intelligente Rauchmelder im eigenen Heim installiert.

„Wenn Smart Home, dann richtig – nach diesem Motto rüsten sich die Haushalte aus. Das Smart Home spielt seine Vorteile in der Kombination unterschiedlicher Technologien aus. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet hier zusätzlich Möglichkeiten und hilft, die Installation, Vernetzung und Steuerung von Smart-Home-Geräten weiter zu optimieren. So werden intelligente Lösungen im eigenen Zuhause deutlich nutzerfreundlicher – und damit auch für Menschen mit geringerer Technikaffinität attraktiv“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

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