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Lesedauer 2 Min.

Schnellere Uploads im 5G-Netz von Vodafone

Mit der neuen Technologie "Uplink Carrier Aggregation mit TX-Switching" soll es im 5G-Standalone-Netz von Vodafone möglich werden, Daten deutlich schneller in Soziale Netzwerke und die Cloud hochzuladen.
Vodafone 5G-Antenne
© Vodafone

Wenn es um die Geschwindigkeit von Mobilfunknetzen geht, sprechen die Netzbetreiber meist über das Tempo der Downloads, doch auch schnelle Uploads werden immer wichtiger. Damit die Nutzer ihre Daten besser in Soziale Netze oder die Cloud hochladen können, führt Vodafone in seinem 5G-Netz jetzt "Uplink Carrier Aggregation mit TX-Switching" ein.

Damit werden im Standalone-Netz mehrere Kanäle gebündelt. Bei ersten Tests in Hannover und der spanischen Stadt Ciudad Real sind bereits vor zwei Jahren unter Bestbedingungen in der Spitze Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 273 MBit/s erreicht worden. Im Live-Netz sollen mit dem neuen Verfahren nun Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s möglich werden – eine Steigerung von 30 Prozent. Das tatsächliche Tempo ist von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem von der Auslastung des Netzes.

Vodafone rüstet jetzt seine deutschen Mobilfunkstandorte nach und nach mit der neuen Technologie auf. Das Bündelungsverfahren funktioniert derzeit ausschließlich mit den Xiaomi-Smartphones 15 Ultra und 17 Ultra in Verbindung mit Mobilfunk-Stationen auf Basis von Ericsson-Technologie. Da das Bündelungsverfahren standardisiert ist, können künftig aber auch weitere Smartphone-Hersteller die Technologie in ihre Geräte einbauen.

Fabrizio Rocchio, Netz-Chef von Vodafone Deutschland: "Was wir vor zwei Jahren in Testumgebungen erprobt haben, bringen wir heute in den Live-Betrieb. Mit dem neuen Bündelungsverfahren lassen sich Videos und Dateien nun noch schneller in soziale Netzwerke und in die Cloud hochladen. Und wir arbeiten weiter daran, unser 5G-Netz für unsere Kunden mit technischen Innovationen noch besser zu machen."

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